Neuer Edeka-Markt soll Versorgungslücke in Dahlerbrück schließen

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Auf dem ehemaligen Aldi-Gelände haben die Abrissarbeiten begonnen. Im März will Edeka hier mit den Tiefbauarbeiten für den neuen Vollsortimenter beginnen, ab Mai folgt dann der Hochbau.

Dahlerbrück - Auf dem ehemaligen Aldi-Gelände an der Volmestraße in Dahlerbrück laufen bereits die Abrissarbeiten. Nach den seit Langem leer stehenden Einzelhandelsgeschäften auf dem Areal soll im Januar auch der Abriss des Dursty-Getränkemarkts erfolgen. Edeka will dann in rund einem Jahr einen Vollsortimenter mit einer Verkaufsfläche von rund 1600 Quadratmetern eröffnen.

„Die wichtige Nachricht für die Bürger ist, dass es jetzt los geht“, sagt Edeka-Pressesprecher Patrik-Ludwig Hantzsch. Im ersten Bauabschnitt wird das alte Aldi-Gebäude abgerissen. Ab Anfang Januar wird dann, sobald die angrenzenden Bauten ebenfalls beseitigt sind, auch das Backsteingebäude des Dursty-Markts abgerissen. Bei den jetzigen Witterungsbedingungen gehe man davon aus, die Abrissarbeiten Ende Januar abzuschließen, so Hantzsch. Für Ende März ist der Beginn der Tiefbauarbeiten geplant, im Mai gibt es dann den nächsten Meilenstein, wenn der eigentliche Markt errichtet wird.

„Wir arbeiten mit einem langjährigen Partner als Generalunternehmer zusammen. Daher haben wir gute Chancen den Terminplan einzuhalten“, teilt Wolfgang Scheller, der das Projekt als Edeka-Gebietsleiter betreut, in einer Presseinformation mit. Man habe sich vorab die Versorgungslage in Dahlerbrück angeschaut und die gebe es – auch angesichts des Bevölkerungswachstums in Schalksmühle – her, an dem Standort einen großen Vollsortimenter zu errichten, erklärt Hantzsch.

Neue Parkplätze sollen auf der Fläche des bisherigen Dursty-Getränkemarkts entstehen, der im Januar abgerissen wird.

Versorgungslücke wird geschlossen

„Wir sind froh, dass die lange Zeit des Wartens vorbei ist und es an die konkrete Umsetzung geht“, sagt Bürgermeister Jörg Schönenberg. Die vom Bürgermeister mitunterstützte Ratsentscheidung für einen Edeka-Markt liege schon länger zurück. Nach Schließen des Aldi-Markts und der kleinen Einzelhandelsgeschäfte an der Volmestraße mussten die Bürger in Dahlerbrück für Besorgungen immer in den Ortskern fahren. Die ortsnahe Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs, insbesondere mit Lebensmitteln, fehle völlig, sagt Schönenberg: „Edeka schließt diese Lücke. Die Menschen in Dahlerbrück werden nun in absehbarer Zeit wieder ihre Einkäufe vor der Haustür erledigen können.“

Das betont auch Edeka-Gebietsleiter Scheller und lobt die Zusammenarbeit mit der Schalksmühler Gemeindeverwaltung: „Unser gemeinsames Interesse ist die zukunftsorientierte Nahversorgung für den Ortsteil.“ Für das Projekt habe man auch die Anrainer eingebunden, deren Wünsche in die Standortentwicklung mit eingeflossen seien.

Vollsortimenter mit Getränkemarkt

Der neue Edeka-Markt soll auf rund 1600 Quadratmetern Verkaufsfläche Produkte des täglichen Gebrauchs bieten. Ein Getränkemarkt und ein Backshop werden in den Markt integriert sein. „Lokale Erzeugnisse werden auch ihren Weg in den Markt finden“, sagt Hantzsch. Wie genau, sei aber noch nicht klar. Der Edeka wird an der Stelle des Aldi-Gebäudes entstehen. „Wegen der großen Fläche wird er allerdings in Teile der heutigen Parkplätze vor Dursty hineinreichen“, erklärt der Pressesprecher. Ausreichend neue Parkplätze sollen dann auf der Fläche des Getränkemarkts (Dursty) entstehen.

Der neue Edeka-Markt wird eine Verkaufsfläche von rund 1600 Quadratmetern haben und über die Fläche des früheren Aldi-Gebäudes hinausgehen.

Marktbetreiber wird Mitte 2019 vorgestellt

Bereits jetzt steht allerdings fest, dass ein Kaufmann aus der Region den Markt als selbstständiger Unternehmer übernehmen wird. Der Marktbetreiber soll aber erst Mitte 2019 vorgestellt werden, sagt der Edeka-Pressesprecher: „Er wird darauf schauen, dass das Angebot für Schalksmühle passt, und man kann davon ausgehen, dass es ein langfristiges Engagement ist.“ Eine gute Entwicklung des Marktes sei im ureigensten Interesse des Betreibers.

Mit dem neuen Edeka-Markt werden 40 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen – und damit Personalbedarf, vom Einzelhandelskaufmann bis zum Personal an der Frischetheke, sagt Hantzsch. Damit werde der Edeka-Markt in Dahlerbrück zu einer festen Größe in der Gemeindestruktur, sagt auch Gebietsleiter Scheller: „Wir sind nicht alleine Warenversorger, sondern sehen uns vielmehr als guten Nachbarn.“

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