2018 kein Winterfest in Schalksmühle

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Schalksmühle - In diesem Jahr kamen wieder viele Schalksmühler zum vierten Winterfest auf den Schnurrenplatz. 2018 soll die Veranstaltung nach Plänen der Gemeindeverwaltung ausfallen.

Grund sind die geplante Umgestaltung des Schnurrenplatzes sowie des Bahnhofumfelds und die damit einhergehenden Baumaßnahmen.

„Da nicht 100-prozentig sichergestellt werden kann, dass das Schnurrenplatz-Gelände bis Anfang Februar 2018 fertiggestellt ist, möchte die Verwaltung vorschlagen, den bisher für das Winterfest reservierten Termin für einen zweiten Anlauf eines Winter-Open-Air-Kinos auf dem Rathausplatz nutzen“, heißt es in einer Vorlage für den Ausschuss für Kultur und Sport, der das nächste Mal am Donnerstag, 30. März, tagt.

Verändertes Rahmenprogramm

Nach vier gut besuchten Freiluft-Kinoveranstaltungen auf dem Rathausplatz spricht die Verwaltung für die Winterpremiere im vergangenen Dezember von nur einer geringen Resonanz aus der Bevölkerung. Dennoch soll es – zwar an einem anderen Termin – eine Wiederholung geben.

Neben dem Termin plant die Gemeinde allerdings auch eine Veränderung des Rahmenprogramms. „Die Veranstaltung soll – wie das Winterfest – für Kinder und Erwachsene attraktiv sein. Der Veranstaltungszeitraum soll ebenfalls dem des Winterfestes angepasst werden“, heißt es in der Vorlage. Das Winterfest fand immer samstags von 15 bis etwa 24 Uhr statt. Geplant sei darüber hinaus, die Winterfest-Teilnehmer in die Gestaltung des Programms einzubeziehen. Die Kosten für ein zweites Winterkino kalkuliert die Verwaltung mit 6000 Euro.

Nächstes Winterfest wohl 2019

Das nächste Winterfest soll 2019 auf einem dann renovierten Schnurrenplatz steigen – ab dann künftig eventuell im jährlichen Wechsel mit dem Winterkino, falls dieses im Februar 2018 deutlich mehr Cineasten anlockt als zur Premiere. „Das würde der Bevölkerung eine gewisse Abwechslung bescheren und außerdem die Gefahr verringern, dass insbesondere das Winterfest durch Routinen an Attraktivität verliert“, schreibt die Verwaltung. Mit Kosten von rund 15 000 Euro für die vorerst letzte Auflage in diesem Jahr ist das Winterfest für die Verwaltung zudem deutlich teurer als das Freiluftkino.

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