Coronavirus

Masken-Regel: Bürgermeister will Kita-Nachbarn nicht bestrafen 

Corona-Schutzverordnung - Schalksmühle
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Bürgermeister Jörg Schönenberg hat sich zu Regeln und Maßnahmen in Schalksmühle geäußert.

150 Meter rund um Kitas und Schulen sollen Masken getragen werden. Ein benachbarter Privatanlieger, der aus dem Haus kommt und keine Maske trägt, muss aber keine Strafe befürchten. So steht es um Regeln und Maßnahmen in Schalksmühle.

Schalksmühle - „Nein, es gibt derzeit keine weitergehenden Maßnahmen“, sagt Bürgermeister Jörg Schönenberg. Angesichts des Inzidenzwerts in Schalksmühle, der sich am Freitag noch im vergleichsweise moderaten Bereich bewegte, seien auch Überlegungen, Spiel- und Bolzplätze zu schließen, vorerst vom Tisch.

Auch das Thema „Kennzeichnung des 150-Meter-Abstands“ von Kitas und Schulen, wo Masken getragen werden sollen, wird nicht weiter verfolgt. Es gehe doch darum, macht Schönenberg deutlich, dass Ansammlungen beim Abholen der Kinder von Schulen und Kitas oder an Bushaltestellen vermieden und dort Masken getragen werden sollen. Dies sei auch so mit dem Märkischen Kreis abgestimmt.

Ein Privatanlieger, der aus dem Haus kommt und keine Maske trägt, obwohl er in einem geringeren Abstand als 150 Meter von der Schule oder einem Kindergarten wohnt, müsse keine Strafe befürchten. Außerdem seien die Schulen ja wieder geschlossen, die 150-Meter-Regelung würde daher nur die Kitas betreffen. Und die seien bereits informiert worden.

Osterfeuer verboten

Auch in Schalksmühle gilt, wie in allen anderen Kommunen des Kreises, dessen Allgemeinverfügung. Ebenso gibt es ein durch das Land Nordrhein-Westfalen verfügtes Osterfeuerverbot, betont Schönenberg. Es habe einige Anfragen für kleinere Osterfeuer gegeben, fügt Silvia Gonzales, Leiterin des Ordnungsamts hinzu. Denen habe man schon vor dem Verbot geantwortet und mitgeteilt, dass es wohl nicht erlaubt sei. Die Veranstalter größerer Osterfeuer hätten gar nicht erst angefragt.

Verstärkte Kontrollen des Ordnungsamts

Gleichwohl werden die Mitarbeiter des Ordnungsamts, verstärkt durch die aus anderen Fachbereiche, auch am Osterwochenende Corona-Kontrollen durchführen.

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