1000 Forellen und ein Zentner Lachs beim Räuchertag

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Mit dem Räuchern der Forellen und der Zubereitung von Flammlachs hatten die Helfer alle Hände voll zu tun.

Schalksmühle - Zum Mitnehmen nach Hause und Genießen vor Ort „tischte“ der Angelsportverein „Saubere Volme“ seinen Gästen am Samstag und Sonntag am und im Anglerheim in Strücken frisch geräucherte Forellen, Flammlachs und Krabbensalat auf.

Wie in den Jahren zuvor entwickelten sich die Räuchertage des Vereins, die alljährlich Feinschmecker aus Schalksmühle und Umgebung anlocken, zum Besuchermagneten. Beim steten Kommen und Gehen hungriger Gäste hatten die Helfer beim nasskalten, ungemütlichen Novemberwetter alle Hände voll zu tun.

Beim Fischverkauf im Zelt und im Vereinsheim beim Genießen fertiger Gerichte war der Andrang groß. Wie Vorsitzender Wolfgang Enders nachrechnete, sind die Räuchertage seit 1994 („Mit einem Ausfall“) fester Bestandteil des Vereinslebens und alljährlich Treffpunkt hunderter Fischliebhaber.

Für die Angler bringen die Aktionstage viel Arbeit mit sich. „Die Aktion läuft schon eine Woche vorher an“, erzählt Enders. Vom Einkauf der Fische über das Einlegen in Lake, Waschen, Trocknen und Räuchern im Ofen sind viele Arbeitsschritte und unzählige Handgriffe zu bewältigen. 1000 Forellen bereitete der Verein für die Feinschmecker, die sich den Fisch daheim oder im Vereinsheim mit Bratkartoffeln oder Brot schmecken ließen, zu. 150 Forellen fasst der vereinseigene Räucherofen in einem Räucherdurchgang. Zwischen klassisch geräucherten Forellen, Pfeffer-, Schinken-, Bärlauchforellen, gebratenen Forellen und Forellenfilets ohne Gräten hatten Gourmets die Qual der Wahl. „Die Forellenfilets werden alle selber gemacht“, erläuterte der 1. Vorsitzende.

Seit Mittwoch – durch den Feiertag etwas kürzer als sonst – war das rund zehnköpfige Helferteam im Einsatz, alles für die Räuchertage vorzubereiten. Zusätzlich zu den geräucherten Forellen bot der Verein Flammlachs zum Verkauf an. „Seit drei Jahren gehört Flammlachs dazu. Ein Zentner Lachs ist vorhanden.“ Bei der Zubereitung des Edelfisches am offenen Feuer konnten die Besucher den Anglern über die Schulter schauen. Wer weder auf das eine noch das andere Lust hatte, fand in Krabbensalat eine pikante Alternative. Auch Kaffee und Kuchen, von den Vereinsfrauen beigesteuert, gab’s. Gemütlich hatten die Angler das Anglerheim für den Ansturm hungriger Gäste hergerichtet.

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