Zweites Beachvolleyballfeld in Planung

Auf dem weitläufigen Gelände des Jedermann-Sportplatzes soll das zweite Spielfeld entstehen.

VALBERT ▪ Beachvolleyball ist eine attraktive und seit 1996 olympische Sportart.

Auch die 1990 gegründete Volleyball-Abteilung der TSG Valbert hat diese Variante des Hallenvolleyballs für sich entdeckt und frönt ihr mittlerweile intensiv in der Sommerzeit durch die Teilnahme an Turnieren und regelmäßigen Trainingsbetrieb. Dafür steht bislang an der Kopfseite des Jedermann-Sportplatzes zur Robchestraße hin gelegen eine Freiluftspielfläche mit Sanduntergrund zur Verfügung. Nun soll daraus eine 2-Platz-Anlage werden, die dann auch turniertauglich wäre.

Klaus-Dieter Albrecht, mit mittlerweile fast 74 Jahren der älteste Aktive aus den Reihen der von ihm 1990 gegründeten Volleyball-Abteilung, hat mittlerweile die Planungsunterlagen für das Projekt erstellt und zur Genehmigung bei der Stadt eingereicht. Der Bau- und Vergabeausschuss signalisierte grünes Licht für das Vorhaben.

Albrecht verbindet zwei besondere Vorzüge in seiner Person: Er ist selbst ein passionierter Volleyballer, brachte diese Sportart nach seinem berufsbedingten Wohnortwechsel nach Valbert seinerzeit mit ins Ebbedorf. Als langjährig beim Bauamt der Stadt Meinerzhagen mit Planung und Bauleitung betrauter Ingenieur und Architekt ist er zudem auch fachlich prädestiniert für die Leitung eines solchen Projekts.

Schon einmal hat die TSG Valbert unter Albrechts Regie, damals noch als Trainer und Abteilungsleiter der Volleyballer, ein solches Vorhaben erfolgreich durchgezogen. Auch das erste, 1998 in Betrieb genommene Beachvolleyballfeld, seinerzeit sozusagen ein Pilotprojekt für die gesamte Region, wurde in Eigenregie realisiert.

Jetzt also soll das zweite Beach-Volleyballfeld errichtet werden. Es wird von seinen Abmessungen (8 x 16 m) und der übrigen Ausstattung her, wie schon die erste Spielfläche, den Vorgaben des Deutschen Volleyball Verbandes entsprechen. Damit ist die Nutzung für Wettkampf sowie Freizeitsport gegeben. Auch Meisterschaften könnten hier ausgerichtet werden.

Der zweite Platz wird unmittelbar neben der ersten Anlage entstehen. Die große Spielfläche des Jedermann-Sportplatzes gibt das gut her. Gewährleistet ist weiter, dass hier bei Bedarf auch weiterhin Ballsportarten ausgeübt werden können. Allerdings ist diese einstige und damals wesentliche Nutzung der Anlage mittlerweile deutlich zurück gegangen. Die nötigen Sanitär- und Umkleideräume für die Beachvolleyballanlage stehen auf dem Areal in dem vor Jahren errichteten städtischen Gebäude zur Verfügung.

Investition: 19 000 Euro

Die Arbeiten, die nicht in Eigenleistung erledigt werden können, sollen von heimischen Fachfirmen ausgeführt werden. Die Finanzierung der voraussichtlich rund 19 000 Euro erfordernden Investition ist gesichert.

Klaus Albrecht hofft, dass nach Abklärung weiterer noch erforderlicher vertraglicher Regelungen das Projekt zum Spätsommer hin in Angriff genommen werden kann. Damit wäre dann ab Sommer 2011 die Nutzung der erweiterten Beachvolleyballanlage in Valbert möglich.

„Wir freuen uns schon darauf, dass wir hier künftig zum Beispiel auch eigene größere Veranstaltungen ausrichten können“, so Albrecht. Bislang gibt es im Sportkreis Lüdenscheid nur eine turniertaugliche 2-Platz-Anlage in Mühlenrahmede.

Der Volleyballabteilung der TSG gehören rund 40 Aktive im Alter von 12 Jahren an. Der bislang größte sportliche Erfolg war 1998 der 3. Platz beim Deutschen Turnfest in München. Beachvolleyball wird bei der TSG zumeist in Quattro-Teams mit 4 Spielern betrieben. Es gibt Männer- und Mixed-Teams, in denen auch Frauen mitwirken. ▪ -fe

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