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Gastro, Kugelbahn und mehr: Förderung für Nordhelle-Projekt rückt näher

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Von: Frank Zacharias

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Auf der Nordhell soll das neue Wander- und Naturerlebniszentrum entstehen
Auf der Nordhelle, dem höchsten Punkt im Märkischen Kreis, soll das neue Wander- und Naturerlebniszentrum entstehen. © Dr. Klaus Hüttebräucker

Jeder Stern lässt die ersehnte Förderung ein Stück näher rücken: Das Wander- und Erlebniszentrum an der Nordhelle hat vom zuständigen Ausschuss den zweiten Regionale-Stern erhalten. Das gab die Südwestfalen-Agentur am Dienstag bekannt.

Valbert/Herscheid - Wie berichtet, planen die Gemeinde Herscheid und die Stadt Meinerzhagen ein Zentrum, das vor allem Familien und Touristen nachhaltige und naturnahe Erlebnisse bieten soll. „In dem Zentrum sollen Natur- und Waldwissen analog, digital und interaktiv vermittelt, Gastronomie eingebunden werden und im Umfeld Naturerlebnisse zum Mitmachen entstehen“, hebt die Agentur die Besonderheit dieses Projekts hervor, das auch ein Bewusstsein für die europaweit bedeutsamen Ebbemoore schaffen soll.

Angebunden an das Zentrum werden nach den Plänen auch Gastronomie und Multifunktionsflächen, etwa für Veranstaltungen. Im direkten Umfeld sollen mit Erlebnisspielplatz, Lehrpfad, Waldkugelbahn, Barfußpark und einem barrierearmen Rundweg nachhaltige Erlebnisangebote entstehen. Um die neuen Angebote einfach zu erreichen, werde auch daran gearbeitet, die Nordhelle besser an das Radwegenetz anzubinden und den Wanderbus häufiger einzusetzen.

Das Wander- und Naturerlebniszentrum gehört zu mehreren Maßnahmen der Region „Oben an der Volme“, die unter dem Oberbegriff „5G*meinden bauen ihr Netz der Zukunft“ antritt. Sie besteht aus den Städten Halver, Kierspe und Meinerzhagen sowie den Gemeinden Herscheid und Schalksmühle.

Das Projekt an der Nordhelle war aber nur eines von fünf Vorhaben, die jetzt mit einem weiteren Stern ausgezeichnet wurden. Auch Olpe, Freudenberg, Arnsberg und Lippstadt wurden berücksichtigt.

Nordhelle-Projekt mit „ausgefeiltem Konzept“

„Die Regionale wirkt und bringt die gesamte Region erkennbar voran. Die heute ausgezeichneten Projekte sind ein Beleg dafür, dass die Projektverantwortlichen in Südwestfalen an nachhaltigen Lösungen für die Menschen vor Ort arbeiten“, sagte Marco Voge, Landrat des Märkischen Kreises und aktuell Vorsitzender des Regionale-Ausschusses. „Das betrifft beispielsweise die Umgestaltung einer Innenstadt auf die Bedürfnisse der Bürgerschaft und auf die Anforderungen an neues Arbeiten bei der Stadtverwaltung. Dazu zählen aber ebenso neue, touristische Angebote für Familien, die im Einklang mit Natur und Ökologie stehen sowie kluge Mobilitätsansätze in den Zentren und Gewerbegebieten.“

Im Ausschuss der Regionale 2025 sitzen Vertreter aus ganz Südwestfalen, der Bezirksregierung Arnsberg sowie den Landesministerien. Zwei Mal vergaben sie den ersten von drei Sternen für eine „hervorragende Idee“, drei Mal konnten Projekte bereits mit einem ausgefeilten Konzept überzeugen – sie erhielten den zweiten Stern. Beim dritten Stern ist die Förderung sicher.

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