Schlenker Straße: Kanäle werden doch nicht erneuert

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Die Kopflöcher zur Feststellung der Leitungstrassen sind schon erstellt. Am Montag geht es mit der Baumaßnahme los.

MEINERZHAGEN - Im Februar dieses Jahres informierte die Stadt die Anwohner der Schlenker Straße über die geplanten Arbeiten. Diese sehen dort die Sanierung der Fahrbahn und der Seitenflächen im zweiten Abschnitt vor.

Bereits 2014 wurde der erste Bauabschnitt abgeschlossen. Damals mussten auch die vorhandenen Kanäle erneuert werden. In dem jetzt anstehenden Bereich ist dieses nicht nötig. „Wir haben dort die Kanäle untersucht. Unsere Einschätzung über den Zustand hat sich bestätigt. An ihnen sind keine grundsätzlichen Arbeiten nötig“, so Torsten Hasek von der Stadt Meinerzhagen gegenüber der MZ. Ergänzend erwähnt er, dass der eine oder andere Einlauf saniert werden müsse und man entsprechend den Anregungen aus der Bürgerinformation etwas für die Entwässerung der „kleinen“ Schlenker Straße tun werde.

Insgesamt wirkt sich die Tatsache, dass nur geringfügig Kanalbau betrieben werden muss, natürlich auf den Bauzeitenplan aus. Günstig sei dafür ebenfalls, dass die Erneuerung des Straßenunterbaus nur in einem Teilbereich notwendig sein dürfte. Beim 1998 hergestellte Straßenabschnitt wird eine Sanierung der oberen Fahrbahnschicht ausreichen. In etwa vier Monaten soll die Straße wieder in einen einwandfreien Zustand sein.

Dazu zählen dann ebenfalls die Arbeiten an den Straßeneinfassungen und der Beleuchtung sowie Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Diese beschränken sich auf die Einengung im Bereich des Wendehammers und zwei alternierende Aufpflasterungen.

Am 19. Juni startet eine weitere Baumaßnahme in Anliegerstraßen. Dann beginnen die Arbeiten im letzten Teil der Ahornstraße. Dort stehen auf einer Länge von 110 Metern Sanierungen „im Bestand“ an. Dabei werden das Kanalnetz und der Fahrbahnaufbau nicht erweitert, sondern nur dem neuesten technischen Stand angepasst. Dazu gehört die Ergänzung der bestehenden Straßenbeleuchtung und deren Umstellung auf LED-Technik.

Rund 85 000 Euro stehen auf dem Maßnahmenplan, der als Abschlusszeitpunkt Ende August vorsieht.

Für beide Maßnahmen erhielt die Firma Tiefbau Spies den Zuschlag. Sie hatte in den vergangenen Jahren bereits an der Ahornstraße und am Akazienweg ähnliche Arbeiten ausgeführt. Zwar ist die Stadt gemeinsam mit dem Unternehmen bemüht, die Auswirkungen der Bauarbeiten für die Anwohner möglichst gering zu halten, Einschränkungen im Hinblick auf die Befahrbarkeit der beiden Straßenabschnitte wird es jedoch geben. „Die Anlieger sollten sich mit dem Bauleiter vor Ort oder mit uns in Verbindung setzen, falls es mal haken sollte“, appelliert Torsten Hasek. - jjh

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