Zweiter Bauabschnitt Löher Weg: Neuer Straßenbelag und Kanal

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Die abendliche Frühlingssonne sorgt zwar im Löher Weg für eine stimmungsvolle Beleuchtung, den maroden Zustand der Straße, kann sie aber nicht verdecken.

Meinerzhagen - Am Löher Weg geht es weiter. Im vergangenen Jahr mussten die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt noch auf Eis gelegt werden. Bei der Ausschreibung des Auftrages hatten sich fast doppelt so hohe Auftragssummen als die vorhergesehen 1,1 Millionen für den Kanalbau ergeben (die MZ berichtete).

„Wir müssen hier weitermachen. Wir haben die Maßnahme technisch ohnehin immer als Einheit gesehen“, sagte Jürgen Tischbiereck Anfang dieses Jahres im Gespräch mit der MZ. Auch gegenüber den durch Beitragszahlung nach KAG betroffenen Anliegern hatte man bereits in der im April 2016 durchgeführten Bürgerinformation diese Vorgehensweise bekräftigt.

Gesamtkosten von rund 1,8 Millionen Euro werden nun für die Maßnahmen im Löher Weg und in Teilbereichen der Weidenstraße anfallen. Für den eigentlichen Straßenbau – und nur der wird hier nach dem Kommunalen Abgaben-Gesetz kostenmäßig auf die Anlieger umgelegt – ergibt sich inklusive der Beleuchtung ein Betrag von rund 800.000 Euro. Mit beteiligt an den Tiefbaukosten mit einem Betrag von rund 225.000 Euro sind ebenfalls die Stadtwerke, da diese zum Teil neue Versorgungsleitungen dort verlegen.

Durchgangsverkehr soll verbannt werden

Wie im bereits fertiggestellten Abschnitt zwischen der Bergstraße bis zur Kreuzung Weidenstraße wird sich das eigentliche Erscheinungsbild des Löher Weges auch im nun anstehenden Bereich nicht wesentlich verändern. Zwar soll, soweit technisch möglich, für die Anlieger die Gelegenheit gegeben sein, mit ihren Fahrzeugen die Wohnhäuser zu erreichen. Der Durchgangsverkehr werde allerdings aus dem Löher Weg während der rund einjährigen Bauzeit verbannt.

Auch Anwohner müssen zahlen

Die Tatsache, dass der Löher Weg stets sehr stark genutzt wird und im Rahmen der Beitragssatzung dementsprechend als Hauptverkehrsstraße eingestuft ist, wirkt sich für die Anlieger positiv aus. So ergibt sich bis auf den Gehwegbereich – hier sind es 50 Prozent – ein zehnprozentiger Anteil, welcher umgelegt wird.

„Rechnen Sie bitte mit höchsten vier, eher aber mit weniger Euro pro Quadratmeter“, hatte Susanne Richter von der Stadt im April 2016 in der Versammlung mitgeteilt. Eine Summe, die nach derzeitiger Sachlage noch Bestand hat. Mit der Vorlage der Gebührenbescheide dürfen die Betroffenen nicht vor 2020 rechnen müssen.

In Zahlen

  • Gesamtlänge: 400 Meter
  • Asphaltfläche: 2800 Quadratmeter
  • Erdbewegung: 3800 Kubikmeter
  • Beleuchtung: 365 Meter, Kabel für acht bis zehn neue LED-Leuchten
  • Kanalrohr-Durchmesser: 400 und 600 Millimeter
  • Zahl der Schachteinläufe: 20 (und ein Schachtsonderbauwerk im Bereich Immecker Straße/Weidenstraße)

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