Sanierung im Bereich Birkeshöh und Jägerstraße

„Lagebesprechung“ vor Ort: Markus Schade hatte die Vertreter der Baufirmen, der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) und auch des Ordnungsamtes eingeladen. - Fotos: Helmecke

Meinerzhagen - Die Arbeiten an der Erneuerung des Kanals und der Fahrbahn im Bereich Birkeshöh-Jägerstraße gehen in die zweite Bauphase. Begonnen hat die Sanierung der in die Jahre gekommenen Hauptverbindungsstraße im Birkeshöhgebiet und des aktuell unterdimensionierten Abwasserkanals bereits Mitte vergangenen Jahres.

Von Jochen Helmecke

Abgeschlossen sein sollen sie, wenn alles weiterhin wie bisher nach Plan verläuft, etwa Mitte nächsten Jahres. Am Ende hat die Stadt dann etwa vier Millionen Euro investiert.

Neben den „normalen“ Kanalerneuerungen steht dabei auch das große Schachtbauwerk im Kreuzungsbereich der Dränkerkampstraße mit auf der Rechnung der ausführenden Firmen Heinrich Weber aus Siegen und Straßen- und Tiefbau aus Kirchhundem.

Mit der kurzfristig bevorstehenden Fertigstellung des Kanales im Kreuzungsbereich zur Mühlenbergstraße und der Straßenoberfläche bis zum Beginn der Jägerstraße, heißt es jetzt: Halbzeit auf der Baustelle!

Aber anders als beim Sport, ist damit keine Pause verbunden. Vielmehr trafen sich vor einigen Tagen alle „Beteiligten“ vor Ort, um den Fortgang der Arbeiten abzustimmen.

Markus Schade, bei der Stadt Meinerzhagen zuständiger Projektleiter, hatte sowohl die Vertreter der Baufirmen, das Ordnungsamt und die MVG eingeladen.

Wichtigster Punkt war, bevor es an die bautechnischen Details ging, die Führung des Busverkehrs. Schnell war dabei die Variante einer Vollsperrung und damit verbunden der Ausfalls des Busverkehrs vom Tisch. „Wir wollen auf gar keinen Fall den ÖPNV abbinden und damit die Anlieger, die auf ihn angewiesen sind, belasten“, so Schade nach Abwägung der Fakten mit den Vertretern der MVG.

Als Folge dieser Entscheidung wird nunmehr während der Arbeiten im Abschnitt ab Beginn der Jägerstraße bis zum Kreisverkehr Heerhof der Verkehr durch eine Ampelanlage gesteuert. Die jetzt vorhandenen Haltestelle der MVG „wandern“ dabei – wenn nötig – mit.

Die Kosten für die Arbeiten an Kanal und Straße schlagen in der Gesamtsumme der Maßnahme mit rund einer Million Euro zu Buche. Viel Geld, aber neben der „rein technischen Verbesserung“ der bisherigen Siituation, bringt das Projekt auch noch einen weiteren Vorteil mit sich. Der neu erstellte Kanal liegt nun komplett in der „öffentlichen Straße“. Für die in der Zukunft anstehenden Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten gegenüber der Vergangenheit ein Vorteil, da bisher mehrere Privatgründstücke die Kanaltrasse „beherbergten“ und dadurch auch einen erhöhten Abstimmungsbedarf mit den Eigentümer verursachten.

Etwa Mitte Mai soll mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden. Bis dahin, und wenn notwendig parallel dazu, wird der Straßenbau ab der Mühlenbergstraße „nachgezogen“.

„Wir hatten während der bisherigen Arbeiten keine wesentlichen Probleme. Dank der guten Kommunikation zwischen den Anliegern, den Bauarbeitern vor Ort und der Stadt konnten wir immer Lösungen finden“, so Markus Schade.

In diesem Zusammenhang geht er auf eine Tatsache ein, die zu dem einen oder anderen Anruf bei der Stadt geführt hat: Die Erneuerung der Straßenbeleuchtung. Dabei war und ist es unumgänglich, dass bei den „Umklemmarbeiten“ bestimmte Streckenbereiche nicht betrieben werden können. „Wir bemühen uns, diese Phasen so kurz wie möglich zu halten. Ganz vermieden werden, können sie allerdings nicht“, erläutert Markus Schade.

Sein Resümee zur Halbzeit: „Das hat im Großen und Ganzen bislang sehr gut geklappt! Wir gehen davon aus, dass auch der jetzt anstehende Teil der Maßnahme gut abläuft“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare