Corona hat großen Einfluss auf das Vereinsleben

Kleingärtner planen Spielturm und Terrassen-Überdachung

Sven Schmidt ist 1. Vorsitzender des Kleingärtnervereins Meinhardus.
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Sven Schmidt ist 1. Vorsitzender des Kleingärtnervereins Meinhardus.

Bereits seit über einem Jahr hat die Pandemie-Krise den gesellschaftlichen Alltag im Griff. Auch für Vereine brachte und bringt die nach wie vor andauernde Corona-Situation erhebliche Einschränkungen mit sich – so auch für den Meinerzhagener Kleingärtnerverein (KGV) Meinhardus.

Meinerzhagen – Komplett still steht das Vereinsleben in der Kleingartenanlage an der Danziger Straße jedoch nicht. So hat sich der KGV Meinhardus mit zwei Kleinprojekten beim Leader-Förderprogramm beworben. „Die Bewilligung für beide Projekte haben wir schon bekommen. Wir warten nur noch auf die letzten Unterlagen, bevor wir die Verträge dann unterschreiben können“, sagt der 1. Vorsitzende Sven Schmidt im Gespräch.

Spielplatz-Erweiterung

Bei dem einen Projekt namens „Spielplatz KGV“ geht es darum, die Spielfläche, die sich in der Nähe des Gemeinschaftshauses befindet, um einen Spielturm aus Holz mit Rutsche und Klettermöglichkeiten zu erweitern. Der Spielturm soll im mittleren Bereich der Fläche entstehen und inklusive Gelände zwei Meter hoch sowie drei mal zwei Meter breit werden. „Unterstand KGV“ heißt das zweite Kleinprojekt. Die Terrasse vorm Gemeinschaftshaus soll eine Überdachung mit Lichtplatten erhalten. Hinzu kommen eine neue Bank und ein neuer Schaukasten.

Planung abhängig von Corona

Was beim Kleingärtnerverein Versammlungen und Veranstaltungen in diesem Jahr angeht, so hängt deren eventuelle Planung und Durchführung natürlich ganz von der Entwicklung der Corona-Situation ab. Dies betrifft auch die Jahreshauptversammlung, die beim KGV Meinhardus sonst eigentlich immer im März stattfand. „Die haben wir coronabedingt bis auf Weiteres verschoben“, sagt Sven Schmidt. Ein Termin werde bekannt gegeben, sobald Corona die Durchführung erlaubt.

Die Feste des Kleingärtnervereins mussten im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie-Krise bekanntlich allesamt ausfallen. So war 2020 auch das sonst eigentlich im Juni stattfindende Sommerfest zunächst auf den August verschoben worden und musste dann letztlich abgesagt werden. In Anbetracht der aktuellen Corona-Lage hat man das Sommerfest 2021 von vornherein erst für Ende August terminiert, die weiteren Veranstaltungen stehen gegebenenfalls ohnehin erst ab Herbst auf dem Kalender (siehe Infokasten).

Sommerfest muss geplant werden

Die Vorplanungszeit für das Sommerfest belaufe sich auf vier Wochen, erklärt der 1. Vorsitzende. Von daher gebe es auch die Möglichkeit, das Fest entsprechend kurzfristig in den September zu verschieben. Hoffnung mache, dass bis zum Sommer mehr Menschen geimpft sein werden. Gleichwohl: Es hänge natürlich alles von der Entwicklung der Corona-Situation ab, ob die Veranstaltungen stattfinden können oder ob sie ausfallen müssen, betont Sven Schmidt.

Aktuell jedenfalls muss auf Gemeinschaft in der Kleingartenanlage an der Danziger Straße noch weiterhin verzichtet werden. In ihrer jeweiligen Parzelle bleiben die Kleingärtner für sich. Nichtsdestotrotz ist man natürlich schon mittendrin in der neuen Gartensaison. In den einzelnen Parzellen wird bereits fleißig gepflanzt. Sven Schmidt erklärt: „Viele Pflanzen werden jetzt schon in den Gewächshäusern ,vor’-gezogen, und wenn kein Frost mehr zu erwarten ist – in der Regel nach den Eisheiligen – werden sie dann nach draußen in die Gärten umgepflanzt.“ Dazu zählen beispielsweise Kopfsalat, Radieschen und Tomaten.

Weitere Informationen zum Kleingärtnerverein gibt es auf der Homepage, die unter der Adresse www.kleingarten-meinhardus.simplesite.com erreichbar ist.

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