Wohnungsbrand in Ihne als Szenario für Abschlussübung

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Bei der Abschlussübung des Löschzuges Valbert rückten die Wehrleute unter schwerem Atemschutz ins Gebäude vor.

Valbert - Dass das Jahr 2016 langsam zu Ende geht, bemerkt der „Normalbürger“ unverkennbar beim Blick auf den Kalender.

Die Mitglieder des Löschzuges Valbert hatten dafür aber noch einen zusätzlichen Hinweis auf ihrem Dienstplan: Die Abschlussübung der Einheit stand am Sonntagvormittag an.

Ein angenommener Wohnungsbrand mit einer vermissten Person war das Szenario. Ausgearbeitet hatte es Florian Wilkes gemeinsam mit Benedikt Becker.

So idyllisch sich der Einsatzort in Ihne im leichten Morgendunst auch darstellte, das zuckende Blaulicht der Einsatzfahrzeuge und die eifrig ihre Positionen einnehmenden 42 Einsatzkräfte vermittelten durchaus einen realistischen Eindruck eines Notfalls.

Den galt es nicht nur mit den Kräften und Fahrzeugen aus Valbert zu bewältigen. Zusätzlich hatten sich auch die Drehleiter – sie wird automatisch bei der Einsatzlage „Gebäude- und Wohnungsbrand“ alarmiert – und der neue Einsatzleitwagen (ELW) 1 in Ihne eingefunden.

Unter schwerem Atemschutz rückten die Feuerwehrmänner in das „brennende Objekt“ ein. In der Sicht stark eingeschränkt durch den künstlichen Nebel, galt es dort die vermisste Person zu finden und in Sicherheit zu bringen.

Zwar steht mittlerweile die eigentliche Brandbekämpfung nicht mehr an erster Stelle auf der Aufgabenliste der Wehr, weitaus häufiger sind die sogenannten technischen Hilfeleistungen, gerade auch bei Verkehrsunfällen. Dennoch haben die Gebäude- und Wohnungsbrände eine besondere Bedeutung bei der Ausbildung, da es bei ihnen fast immer um direkte Gefahren für Leib und Leben der Bewohner geht.

In nächsten Monaten steht Theorie im Fokus

Am Sonntag konnten die Führungskräfte, unter ihnen Stadtbrandinspektor Thomas Decker, mit der Umsetzung der immer wieder geübten Abläufe zufrieden sein. „Übung macht eben den Meister“, so ihr einmütiges Fazit.

Für dieses Jahr ist die „praktische Ausbildung“ mit dem Übungseinsatz in Ihne weitestgehend abgeschlossen. In den nächsten Monaten widmet man sich in den Löschzügen nun verstärkt der Theorie.

Ein „Einsatz“ steht für die Kameradinnen und Kameraden in den nächsten Wochen auf jeden Fall noch im Kalender: Die alljährliche Haussammlung für die Wehr steht an.

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