Pläne für Willertshagen

Es wird eng: Feuerwehr benötigt Anbau

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Rechts daneben soll er entstehen: der Anbau in Willertshagen mit einer Breite von etwa 3,50 Metern.

Meinerzhagen - Die Errichtung einer Fertiggarage am Feuerwehrgerätehaus Willertshagen soll Platz für den neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) der Feuerwehr schaffen.

Gute elf Jahren, nachdem am Gerätehaus zuletzt intensiv gearbeitet wurde. Im Jahr 2008/09 wurde das Gerätehauses Willertshagen durch einen neuen Anbau erweitert und mit einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet. Ebenso wurden die vorhandenen Garagen für die Einsatzfahrzeuge verlängert und somit auch mehr Platz für deren Wartung und Pflege geschaffen. Neu gestaltete Zufahrten zum Gerätehaus von der Straße Grünenthal und eine neue Alarmausfahrt auf die Landstraße 539 komplettierten die Maßnahme. 

Rund 300 000 Euro gab die Stadt damals für die Arbeiten aus. Nicht nur bei der intensiven Planung, sondern auch bei den verschiedenen Gewerken setzten die Feuerwehrleute ihre Eigenleistung ein. Ein Beispiel dafür: Neben ihrem normalen Einsatz- und Übungsdienst pflasterten sie den gesamten Parkplatz hinterm Gerätehaus. 

In diesem Jahr erhält die Einheit ein neues Mannschaftstransportfahrzeug, welches derzeit in den vorhandenen Räumen nicht mehr untergebracht werden kann. Daher beabsichtigt die Stadt, einen Stellplatz anzubauen. Der soll an das bestehende Gebäude angegliedert werden. In einer entsprechenden Größe möchte man dazu eine Fertiggarage, voraussichtlich als seitlichen Anbau an die bestehende Fahrzeughalle, errichten. 

„Diese soll sich optisch in die Umgebung einfügen“, heißt es dazu im Bauprogramm. Konkrete Pläne des mit 25 000 Euro veranschlagten Projektes sollen noch dem Fachausschuss vorgestellt werden. 

Während am Standort Willertshagen dann wieder ausreichende Unterbringungsmöglichkeiten herrschen werden, ist eine Lösung für ein weiteres „Gerätehausthema“ für Meinerzhagen weiterhin vakant. Der Bau eines zentral gelegenen Gerätehauses für die Kernstadt. 

Hier ist man in der Nachbarstadt Kierspe – mit dem kurz vor der Indienststellung stehenden Unterkunft am Wildenkuhlen – ein deutliches Stück weiter. Besonders im Hinblick auf die immer größer gewordenen Fahrzeuge und die Vielzahl von Ausrüstungsgegenständen und Materialien, welche zukünftig zentral untergebracht sind, finden die Feuerwehrleute dort optimale Verhältnisse vor – zweifelsohne ein echter einsatztaktischer Vorteil.

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