„Ausrutscher“ auf glatten Fahrbahnen

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Um 8.17 Uhr stellte sich dieser Lastwagen auf der A 45 bei Meinerzhagen quer. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Winter in Meinerzhagen – doch von Chaos keine Spur. Trotz des Neuschnees kam es heute zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen, auch Unfälle blieben – bis auf eine Ausnahme – im Stadtgebiet aus.

Lediglich auf der Autobahn staute sich der Verkehr am Morgen, ein Lastwagen hatte sich quergestellt.

Um 6.40 Uhr krachte es auf der Landstraße 539 in Höhe des Abzweiges nach Nordhellen. Eine Autofahrerin hatte sich nach Polizeiangaben verbremst und geriet ins Schleudern. Laut ihrer Aussage habe sie ihr Fahrzeug dann in die Böschung am rechten Fahrbahnrand gelenkt, um zu vermeiden, in den Gegenverkehr zu geraten. Verletzt wurde niemand, laut Polizei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2000 Euro.

Größere Auswirkungen hatte ein Unfall, den heute um 8.17 Uhr ein Lastwagen auf der A 45 in Fahrtrichtung Frankfurt verursachte. Der Transporter geriet kurz hinter der Talbrücke Sichter ins Schleudern, stellte sich quer und krachte in die Mittelleitplanke. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden, der Fahrer wurde nicht verletzt. Der Verkehr musste einspurig rechts an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Durch das Hindernis auf der Fahrbahn, das später von einem Abschleppunternehmen geborgen wurde, entwickelte sich ein Stau von etwa sieben Kilometern Länge. Erst am späten Vormittag floss der Verkehr dann wieder störungsfrei.

Den stärksten Schneefall registrierte Michael Adolph, technischer Leiter des Meinerzhagener Baubetriebshofes, etwa ab Mitternacht. Weil das Verkehrsaufkommen zu diesem Zeitpunkt allerdings gering war, kam es zu keinen größeren Behinderungen. „Wir haben etwa einen halben Zentimeter Schnee pro Stunde gemessen – das hielt sich alles im Rahmen“, bilanzierte Adolph am Morgen. Seit 3 Uhr in der Nacht waren seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Baubetriebshof im Einsatz, deshalb lief der Berufsverkehr relativ reibungslos. „Wir lassen auch immer ein bisschen Schnee auf der Fahrbahn liegen, um jedem Verkehrsteilnehmer zu zeigen, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen extrem vorsichtig gefahren werden muss. Sind die Straßen schwarz, würden wir suggerieren, dass überhaupt keine Gefahr besteht“, erläutert Adolph.

Ein Mangel an Streusalz herrscht im Baubetriebshof übrigens noch lange nicht. „Wir hatten am Freitag noch einen Vorrat von ungefähr 210 Tonnen. Wenn wir davon noch 100 Tonnen verbraucht haben, wird vorsichtshalber Nachschub bestellt. Das ist in diesem Jahr auch kein Problem, Lieferengpässe gibt es nicht“, bleibt Michael Adolph gelassen, obwohl das Winterwetter anhalten soll. ▪ beil

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