650 Tonnen Salz – kein Rekord-Winter

150 Tonnen Streusalz lagern noch in den beiden städtischen Salzsilos in Darmche. J  Foto: Beil

Meinerzhagen - Bei Temperaturen im deutlich zweistelligen Bereich ist es auch für die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes an der Zeit, ein Fazit des Winters 2014/2015 zu ziehen. „Relativ wenig Schnee, viele kalte Tage“ – so könnte es lauten.

Von Jürgen Beil

Am Streusalz-Verbrauch für Meinerzhagen lässt sich jedenfalls ablesen, wie die kalte Jahreszeit diesmal tatsächlich zu Buche schlägt: „Wir haben 650 Tonnen Salz verbraucht“, erläuterte Baubetriebshof-Vorarbeiter Frank Rohrmann. In Jahren mit strengeren Wintern könnte es in Meinerzhagen durchaus vorkommen, dass 1000 Tonnen Streusalz und mehr verbraucht würden, relativiert er die Zahl für 14/15.

Sollte der Winter nun tatsächlich noch einmal zuschlagen, wäre der städtische Winterdienst auch dafür gerüstet: Etwa 150 Tonnen Salz lagern noch in den beiden Silos im Bauhof in Darmche. Komplett aufgefüllt werden die Lager allerdings erst wieder im Sommer. „Dann können wir das Salz zu günstigeren Preisen einkaufen“, weißRohrmann aus Erfahrung.

Dass auch dieser Winter nicht so streng ausfiel, kommt den Bauhof-Mitarbeitern zugute: „Es wurden deutlich weniger Überstunden gefahren“, freut sich der Vorarbeiter. Dadurch sinken auch die Kosten für den Winterdienst. Und die sieben Fremdunternehmer, die im Auftrag der Stadt für schnee- und eisfreie Straßen sorgten, mussten ebenfalls weniger oft ausrücken als sonst üblich.

Für Frank Rohrmann steht jedenfalls fest, dass die Winter – zumindest gefühlt – in Meinerzhagen immer milder ausfallen: „Wenn ich an die 80-er oder 90-er Jahre denke – damals haben wir im Winterdienst oft lange und sehr hart arbeiten müssen – und das mit allen Gerätschaften, die wir hatten.“

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