Schneemassen stören – Bauhof greift ein

Männer des Baubetriebshofes rückten am Morgen auch nach Valbert aus. Auf der Hardt beseitigten sie den störenden Schnee.

Meinerzhagen - Minus zwölf Grad, trocken. Der Schnee: tiefgefroren. An den Straßenrändern sitzen geparkte Autos oft in einer eisigen Falle fest. Sie kommen nicht vor und nicht zurück. Hier hilft nur noch kräftezehrende Handarbeit.

Wohl dem, der in Valbert am Mittwochmorgen sein Auto dennoch benutzen konnte oder abseits der größeren Straßen noch einen freien Parkplatz fand.

Genau dafür sorgten zumindest stellenweise Mitarbeiter des Meinerzhagener Baubetriebshofes, die am Vormittag mit Bagger, Kleintraktor und Lastwagen im Ebbedorf unterwegs waren und wenigstens einen Teil der gewaltigen Schneemassen abfuhren. So wie beispielsweise auf der Straße Auf der Hardt. Abgekippt wurde der Schnee schließlich auf der alten Müllkippe in Valbert bei Vestenberg.

Auch im Stadtgebiet von Meinerzhagen waren die Einsatzkräfte des Bauhofes damit beschäftigt, für mehr Platz auf und an den Straßen zu sorgen. „An der Mühlenbergstraße und im Bereich Stadthalle zum Beispiel“, erläuterte der Leiter des Baubetriebshofes Jörg Muckenhaupt. Die dort aufgeladenen Schneemassen wurden am Schützenplatz abgelagert. Wärmere Temperaturen werden diese „Berge“ irgendwann verschwinden lassen.

Neuer Schnee ist seit einigen Tagen nicht hinzugekommen, so dass sich die Lage zumindest nicht verschärft hat. Und die Abfuhr des Schnees kann auch tagsüber erfolgen, anders als im Rekordwinter 2010/11. „Damals haben wir nachts abgefahren“, erinnert sich Muckenhaupt. Er und seine Kollegen haben allerdings bei Temperaturen wie gestern ein Problem: Es kann zwar geschoben und abtransportiert werden, Salz zu streuen ist hingegen sinnlos. Denn: „Ab etwa minus acht bis zehn Grad Celsius verliert das seine Wirkung“, weiß Muckenhaupt.

Wenn die Temperaturen wieder steigen – was in der kommenden Woche der Fall sein soll – verfügen die Mitarbeiter des Meinerzhagener Bauhofes zumindest noch über genügend Streusalz. „Einer unserer beiden Silos ist zwar inzwischen fast leer, der andere aber mit 250 Tonnen Salz gut gefüllt“, berichtet Jörg Muckenhaupt.

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