Anerkennung für den Einsatz in der Feuerwehr

Drei Unterbrandmeister wurden für 35 Jahre aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Unser Foto zeigt von links Susanne und Ralf Brinkmann, Andrea und Axel Schulte mit Stadtbrandinspektor Ulrich Blumenrath sowie Elke und Dirk Bösinghaus mit Wehrleiter Thomas Decker. -  Foto: Müller

Meinerzhagen - „Es freut mich sehr, dass ich heute in unserem Gerätehaus in Willertshagen drei Kameraden nach 35-jähriger aktiver Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr Meinerzhagen auszeichnen darf, zumal es die letzte Ehrung ist, die ich in meiner aktiven Zeit als stellvertretender Leiter der heimischen Wehr vornehmen werde.

Mit diesen Worten wandte sich Stadtbrandinspektor Ulrich Blumenrath am Samstagabend an die Jubilare Ralf Brinkmann, Dirk Bösinghaus und Axel Schulte, allesamt im Rang eines Unterbrandmeisters.

An die versammelten Mitglieder des Löschzuges Willertshagen, ihre Frauen sowie die Ehren- und Altersabteilung gewandt, fuhr er fort: „Wir alle wissen, was es an Aus- und Weiterbildung, Lehrgängen und Schulungen braucht, um heute als Truppführer oder Unterbrandmeister verantwortungsvollen Dienst zu tun. Deshalb möchte ich heute auf einige Begriffe eingehen, die bestimmt auch Einfluss auf den Werdegang der Jubilare genommen haben, und einer davon ist ganz sicher die Tradition“. Denn bereits die Väter und Großväter der drei Jubilare seien in der Löschgruppe Willertshagen aktiv gewesen, und auch ihre Söhne seien ihnen bereits in das Ehrenamt gefolgt, das unter Umständen mehr fordere als Freizeit und Engagement: „Ich behaupte“, so Blumenrath bei der Zusammenkunft, „dass der Freiwillige Feuerwehrdienst das einzige Ehrenamt ist, das unter Umständen Leib und Leben gefährden kann.“

Als weiteren Begriff nannte Ulrich Blumenrath Bodenständigkeit, die die drei fest in der Osterbauernschaft verwurzelten Jubilare auszeichne. Desweiteren auch Tugenden wie Verantwortung, die sie bei ihren Einsätzen nicht nur für sich selbst, ihre Mitmenschen und Kameraden übernommen hätten. „Ohne Kameradschaft kann keine Feuerwehr existieren“, machte Blumenrath deutlich. Und weiter: „Ich bin sicher, dass die Drei alles getan haben und tun werden, um die Kameradschaft in Willertshagen zu erhalten und zu fördern.“

Für ihre Leistungen und die Bereitschaft der Jubilare, sich bei allen Aktivitäten in den vergangenen 35 Jahren einzubringen, ganz besonders auch bei den verschiedenen Baumaßnahmen am Gerätehaus, gebühre ihnen Dank und Anerkennung der Bürgerinnen und Bürger sowie des Bürgermeisters, von Rat und Verwaltung und ganz besonders von der Wehrleitung, sagte Ulrich Blumenrath. Dasselbe gelte auch für ihre Frauen und Kindern, „die in den vergangenen Jahren viele Stunden auf Euch verzichten mussten.“

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