Hans Gerd Turck soll Ortsvorsteher werden

Hans Gerd Turck soll Ortsvorsteher in Valbert werden.

Valbert -  Der künftige Ortsvorsteher in Valbert heißt wohl Hans Gerd Turck – daran lässt CDU-Ortsvereinsvorsitzender Thorsten Stracke keinen Zweifel. „Alles andere wäre ein glatter Betrug am Wähler“, erklärte er mit Blick auf den deutlichen Sieg seiner Partei in den Wahlbezirken Ebbehalle, Ebbeschule, Rinkscheid und Hunswinkel.

Von Frank Zacharias

und Jürgen Beil

Wie berichtet konnte die SPD einzig in der Ebbehalle mit ihrer Kandidatin Petra Gossen ein Mandat für sich entscheiden. Das genügt aber nicht, um den vorab verabredeten Kurs zu ändern, dass die in diesem Bereich stärkste Partei den Ortsvorsteher vorschlagen darf. Während die CDU in den vier entsprechenden Wahlbezirken auf 964 Stimmen kommt, haben dort nur 492 Wähler bei der SPD ihr Kreuzchen gemacht.

In der Vergangenheit war es in Meinerzhagen so, dass die stärkste Partei in Valbert das Vorschlagsrecht für den Ortsvorsteher für sich in Anspruch nehmen durfte.

Hans Gerd Turck wohnt in Pütthof, ist 57 Jahre alt, verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn. Er ist seit 1971 bei der Firma Burg-Wächter in Wormgermühle als Abteilungsleiter in der Tresor- und Briefkastenfertigung beschäftigt. Große Teile seiner Freizeit widmet er als aktives Mitglied im Löschzug 4 Haustadt der Freiwilligen Feuerwehr. Als Freund des Schützenwesens ist er Mitglied im Schützenverein Rinkscheid und im Schützenverein Zur Listertalsperre. Bei der Kommunalwahl 2009 ist er erstmals als CDU-Kandidat im Wahlbezirk 16 angetreten und war dort sofort mit der Erringung des Direktmandats für die CDU erfolgreich.

„Die Bedürfnisse der Bürgerschaft von Valbert und den umliegenden Ortschaften liegen ihm am Herzen. Dieses spiegelt sich immer wieder in seinen Wortmeldungen und Beiträgen im Rahmen seiner täglichen Arbeit als Ratsmitglied und als Mitglied in diversen kommunalpolitischen Ausschüssen wider. Insbesondere aufgrund seiner Menschlichkeit, Bürgernähe und Kompetenz hält die CDU Hans Gerd Turck für den richtigen Mann auf der Position des Ortsvorstehers“, charakterisiert der Vorstand der Christdemokraten ihren Kandidaten.

Die SPD, zweitgrößten Fraktion im Rat der Stadt Meinerzhagen, werde sich jedenfalls an die Absprache halten. Das betonte Ortsvorsitzender Rainer Schmidt auf Anfrage. „Das ist auch in der Gemeindeordnung auch so geregelt, dass die Partei, die in dem Ortsteil die meisten Stimmen holt, den Ortsvorsteher stellen sollte. Und wir sehen das genauso.“ Schmidt kann mit dem CDU-Kandidaten Hans Gerd Turck auch sehr gut leben: „Er ist dafür der richtige Mann. Ohne Wenn und Aber.“ Das sei auch innerhalb der heimischen SDP-Fraktion Tenor, berichtete Schmidt, fügt allerdings an: „Auch wir hätten geeignete Kandidaten für das Amt gehabt. Aber dieses Thema ist bei uns nie abschließend diskutiert worden. Wir wollten das Fell des Bären nicht zerteilen, bevor wir ihn erlegt hatten.“

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