Bald ein Ortsverein?

Die AfD macht sich fit für den Kommunalwahlkampf im Volmetal

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Die AfD möchte auch im oberen Volmetal Fuß fassen. Das kündigte MK-Sprecher Klaus Laatsch an. 

Meinerzhagen/Kierspe – In Meinerzhagen kam die AfD bei der jüngsten Europawahl auf 11, in Kierspe auf 9 Prozent. Klaus Laatsch freut sich über diese Ergebnisse.

Laatsch ist Sprecher der AfD im Märkischen Kreis und will jetzt versuchen, auch bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr mit seiner Partei in den Städten an der oberen Volme mit eigenen Kandidaten anzutreten. Einen Ortsverein der Alternative für Deutschland gibt es im oberen Volmetal noch nicht, auch das könnte sich nach Laatschs Planungen bald ändern. „Jetzt brauchen wir allerdings am Ort wohnende Menschen, die sich für die Ratsarbeit interessieren“, sagt der Iserlohner.

Bemühungen in diese Richtung würden bereits laufen: „Wir sind in Kontakt mit interessierten Bürgern aus Meinerzhagen und Kierspe. Darunter einige, die sich bereit erklärt haben, Schulungen in unserer Partei zu absolvieren, um sich so auf die Ratsarbeit vorzubereiten. Damit beginnen wir jetzt. Mitglieder haben wir vor Ort schon mehrere.“

Und wie beurteilt Laatsch die Aussichten, dass bis zur Kommunalwahl im Herbst 2020 genügend und aus AfD-Sicht geeignetes Personal gefunden wird? „Wir haben schon lange daran gedacht, im Volmetal aktiv zu werden. Doch wir sind eine junge Partei und wir müssen die dazu nötigen Strukturen erst noch aufbauen. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass das in naher Zukunft gelingen wird. Ratsarbeit wäre aus unserer Sicht aber nur dann denkbar, wenn wir wirklich bis dahin geeignetes Fachpersonal finden würden.“

Das Wahlergebnis in Meinerzhagen und Kierspe bezeichnet Laatsch dabei als „klares Zeichen“: „Ein ,Weiter so’ ist dort offensichtlich nicht gewünscht.“ Wo die AfD im Wahlkampf an der Volme Schwerpunkte setzen würde, konnte Laatsch im Detail noch nicht sagen. Grundsätzlich sei das aber in den Bereichen Strukturwandel, Abwanderung von großen Industriebetrieben, schnelles Internet und Investitionen in die Schulen denkbar.

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