Stadthallen-Umfeld: Weiter geht’s am 6. März

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Der strenge Winter hatte bisher keinen negativen Einfluss auf die Großbaustelle „ehemalige Hauptschule“.

Meinerzhagen - Nichts geht mehr: Auf einer von Meinerzhagens zurzeit größten Baustellen, am „Stadthallen-Umfeld“, ruht die Arbeit – und daran wird sich auch in den kommenden Wochen nichts ändern. Grund für die Pause ist das Wetter.

„Durch den Wintereinbruch bedingt, hat die Firma die Arbeit eingestellt. Und Gespräche zwischen uns und dem Unternehmen haben jetzt ergeben, dass die Wiederaufnahme der Arbeiten frühestens ab dem 6. März erfolgen soll“, erläuterte Markus Schade vom städtischen Fachbereich Technischer Service auf Anfrage. Auch dieses Datum sei jedoch nur unter Vorbehalt festgelegt worden, fügte Schade hinzu. Schnee und Frost können in Meinerzhagen schließlich auch noch länger die Fortführung des Großprojektes verzögern.

„Mit Wiederaufnahme der Arbeiten brauchen wir noch etwa vier bis sechs Wochen, bis dann alles fertig ist“, erklärt Schade. Zunächst wird der noch fehlende Radweg hinter der Stadthalle in Angriff genommen. „Und auch die Bushaltestelle gegenüber dem Geschäft Lienenkämper wird dann angelegt. Danach sind nur noch Restarbeiten durchzuführen“, erläutert Schade die weiteren Planungen.

Wenn die eigentlichen Bauarbeiten abgeschlossen sind, fehlt noch die Begrünung des Bereiches an der offengelegten Volme. Auch Bäume sollen hier gepflanzt werden. Im Bereich der Winkelstützen aus Beton ist ein so genanntes Schrammbord angelegt. Das, so Schade, diene als Anfahrschutz für die Mauer. „In diesem Bereich sind Rankbeete eingeplant. Die Ranken sollen einmal die Mauer überwuchern“, erklärt Schade. Möglich sind diese Anpflanzungen erst im Frühjahr.

Von der Verzögerung durch den Winter ist also in erster Linie die Baustelle Stadthallen-Umfeld betroffen. Auf der Volme- und Bahnhofstraße müssen jetzt nur noch Markierungen aufgebracht werden. „Auch das geht allerdings erst dann, wenn das Wetter offen ist und wir keinen Frost mehr befürchten müssen“, weiß Markus Schade.

Bislang keine Auswirkungen hatte der frostige Winter auf den Umbau der ehemaligen Hauptschule an der Genkeler Straße. Hier entstehen 34 öffentlich geförderte und 17 frei finanzierte Wohnungen sowie 24 Wohnungen mit drei Wohngruppen für Demenzkrank. Rolf Lutz von der Gelsenkirchener Investorengemeinschaft bleibt angesichts der Witterungsverhältnisse gelassen: „Wir sind voll im Zeitplan, Ende Oktober wollen wir die Einrichtung eröffnen.“ Zurzeit könne man sogar noch ein oder zwei Wochen Schnee und Frost überstehen, ohne in Verzug zu geraten. „Ein Teil des Gebäudes werde auch schon beheizt, berichtet Lutz.

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