Weihnachtsmarkt leidet unter schlechtem Wetter

Der Meinerzhagener Weihnachtsmarkt litt unter dem unwirtlichen Wetter.

MEINERZHAGEN ▪ Es waren nur wenige „Aufrechte“, die sich am Samstagmittag bei strömendem Regen gut beschirmt zur offiziellen Eröffnung des Meinerzhagener Weihnachtsmarktes bis zu Pollmanns Eck hinausgewagt hatten.

Die meisten Volmestädter waren angesichts der Wetterlage lieber Zuhause geblieben mit der Hoffnung auf einen weniger verregneten Sonntag, oder drängelten sich im trockenen Besucherzentrum der Firma Krugmann, wo kreative Meinerzhagenerinnen nur an diesem Tag zeigten, was das ganze Jahr über „hinter verborgenen Türen“ entstanden war.

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Unwirtliches Wetter beim Weihnachtsmarkt

Eine friedvolle Vorweihnachtszeit und ein ebensolches Fest wünschte Bürgermeister Erhard Pierlings den Meinerzhagenern in seiner kurzen Eröffnungsansprache. Er dankte allen, die bei der Vorbereitung des diesjährigen Weihnachtsmarktes mitgeholfen hatten, besonders Stadtmarketing-Geschäftsführer Bernd-Martin Leonidas und auch Frank Lüttel, der die Veranstaltung viele Jahre organisiert hatte und auf dessen Know-How man auch in diesem Jahr erfreulicherweise habe zurückgreifen können. Außerdem dankte er allen, durch deren Eigeninitiative man in diesem Jahr nicht gänzlich auf eine Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt habe verzichten müssen. In der Derschlager Straße waren die aufgestellten Weihnachtsbäume ungeschmückt und unbeleuchtet geblieben und graue regenschwere Wolken sorgten dafür, dass es hier in diesem Jahr recht dunkel blieb. Die Kindereisenbahn stand wegen mangelnder Fahrgäste still da. Nur wenige Unerschrockene drehten ein schnelle Runde zwischen den Ständen. Die Standbetreiber bleiben weitgehend unter sich, ließen sich die Laune aber nicht verderben, sondern wärmten sich an heißen Getränken oder bei einem Rundgang über den Markt.

Hell und stimmungvoll geschmückt präsentierte sich das Besucherzentrum bei Krugmann, wo wie schon im Vorjahr kreative Meinerzhagenerinnen Selbstgefertigtes anboten. Darunter Ketten, Goldschmiedearbeiten, Haarschmuck, Taschen, Laternen und Drechselarbeiten sowie Leckereien wie Chutneys oder gebrannte Mandeln. Die Bewirtung hatte hier der Förderverein des Familienzentrums St. Martin übernommen, und die Kindergartenkinder brachten ein weihnachtliches Ständchen.

Das Vokalensemble „Querbeet“ servierte eine kleine Kostprobe seines Repertoires, und auch die Meinhardus Musikanten, die auch schon die Eröffnung musikalisch begleitet hatten, spielten hier wie auch an verschiedenen anderen Stellen in der Innenstadt auf. Kleine und große Besucher konnten sich außerdem beim Vorlesen von Weihnachtsgeschichten fesseln lassen. Vor der Brennerei, deren Verkaufsräume an diesem Tag auch geöffnet waren, konnten die Besucher eine „lebende Krippe“ anschauen. Kostümierte Mitglieder der Freien evangelischen Gemeinde stellten mit Eseln und Schafen die Szene im Stall von Bethlehem nach.

Zum Abschluss des zweitägigen Weihnachtsmarktes fand am Sonntag in der Stadthalle das Benefizkonzert „Hoffnungszeichen“ zugunsten der Aktion Lichtblicke statt. Außerdem wurden auch die Gewinner eines Fotowettbewerbes bekanntgeben. Es wird berichtet.

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