Wohnung nach Brand unbewohnbar

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Die Feuerwehr rückte zu einem Dachstuhlbrand im Höltchen aus.

Meinerzhagen -  Ein brennender Weihnachtsbaum sorgte in der Nacht zu Samstag für einen Großeinsatz der Feuerwehr in einem Zweifamilienhaus im Höltchen/Ecke Löher Weg. Drei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden, konnten die Klinik aber noch am Abend wieder verlassen.

Wie die Feuerwehr ám Montag mitteilte, waren 50 Einsatzkräfte und elf Fahrzeuge des Löschzugs Stadtmitte und der Löschgruppe Willertshagen im Einsatz, um der Flammen Herr zu werden. Allerdings durchbrach das Feuer bei Ankunft der Wehr bereits den Dachstuhl des Hauses, der in der Folge völlig zerstört wurde. Die Bewohner, die offenbar zunächst selbst versucht hatten, den Brand zu löschen, konnten rechtzeitig von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden.

Unter der Einsatzleitung von Matthias Dresp drangen sechs Atemschutztrupps in die brennende Wohnung vor, um das Feuer zu bekämpfen. Zugleich löschte die Wehr den Dachstuhl per Drehleiter von außen. Aufgrund der niedrigen Temperaturen wurde auch der Baubetriebshof zum Abstreuen alarmiert, da das Löschwasser die Straße schnell in eine spiegelglatte Fahrbahn verwandelte. Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes übernahmen unterdessen den Krankentransport der Bewohner ins Klinikum. Ein Rettungswagen, der für eventuelle weitere Verletzte nachgeordert wurde, kam zum Glück nicht zum Einsatz.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein mit Weihnachtsbaum in Brand geraten, der noch mit echten Kerzen geschmückt war. Es laufen Ermittlungen der Polizei wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung. Den Schaden beziffern die Beamten auf etwa 150 000 Euro. Die Bewohner kamen nach Informationen unserer Zeitung bei Familienmitgliedern und Bekannten unter. - zach

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