Weihnachtliche Stimmung im Schatten der Kirche

Bienenerzeugnisse in unterschiedlichster Form – ob als Honig, Likör oder Kerzen – wurden auf dem Weihnachtsmarkt angeboten.

Meinerzhagen -  Mit dem Adventsmarkt haben die Bürgerinnen und Bürger den Mittelpunkt ihrer Stadt, die Jesus-Christus-Kirche, neu entdeckt. Ganz offensichtlich kommen sie gern zu der Veranstaltung rund um das Meinerzhagener Wahrzeichen.

Von Luitgard Müller

„Mit dem vom Stadtmarktetingverein organisierten Adventsmarkt ist die weihnachtliche Stimmung jetzt auch endgültig in Meinerzhagen angekommen“, konstatierte Bürgermeister Jan Nesselrath bei der Eröffnung in der Kirche. Die Meinhardus-Musikanten und der Meinerzhagener Kinderchor stimmten mit weihnachtlichen Weisen auf das bunte Treiben im Schatten der Kirche ein, in die sich jeder Marktbesucher auch für einige Momente der Besinnung zurückziehen konnte. So präsentierte der Posaunenchor unter der Leitung von Gerlinde Rentrop ein Programm, das mit einem feierlichen Marsch eröffnet wurde und dem Nikolaus Referenz erwies.

Während der instrumentalen Vorträge waren die Zuhörer eingeladen, sich zurückzulehnen und -wohlzufühlen, doch bei den Liedvorträgen war auch ihr Einsatz gefragt. Mit gesungenen guten Wünschen zum Weihnachtsfest und einem Stück aus dem Weihnachtoratorium von Saint-Saëns verabschiedeten sich die Musiker von ihrem Publikum.

Bei ungemütlichem feuchtkalten Wetter kehrten viele Marktbesucher vor allem am Nachmittag gern im benachbarten evangelischen Gemeindehaus ein, wo sie sich bei einer guten Tasse Kaffee und einem leckeren selbstgebackenen Kuchen- oder Tortenstück in geselliger Runde wieder aufwärmen konnten. Das reichhaltige Buffet war von der Meinerzhagener Tafel organisiert worden.

Adventsmarkt im Schatten der Kirche

Kinder waren zum Sandkartenbasteln und Malen eingeladen, oder sie konnten sich die Weihnachtsgeschichte vorlesen lassen oder bei der Tombola ihr Glück versuchen. Für einen Gutschein, mit denen der Weihnachtsmann sie auf seiner Runde über den Markt beschenkt hatte, erhielten sie ein kleines Geschenk.

Dekorative und originelle Handarbeiten, vom Kissen über Armbänder und Holzarbeiten bis zu kuscheligen Schals, Mützen oder wärmenden Hausschuhen reichte das Angebot, stellten die kreativen Standbetreiber vor. Einige Marktteilnehmer hatten sich mit ihrem Verkauf und ihren Aktionen auch in den Dienst einer guten Sache gestellt. Mit dem Einbruch der Dunkelheit füllte sich die Budenstadt rund um die Kirche immer mehr mit Adventsmarktbesuchern. Ihnen wiesen die großen Luftkerzen den Weg, Lichterketten sorgten außerdem für eine stimmungsvolle Atmosphäre und der volle Mond setzte einen zusätzlichen überraschenden Lichtakzent.

Auch die Nachbarschaft und Anlieger der Kirchstraße hatten festlich geschmückt und luden zum Besuch ein. Die Gäste genossen das besondere Flair in geselliger Runde und ließen sich die kulinarischen Angebote schmecken. Die „lebende Krippe“ zog vor allem die Kinder magnetisch, und Valerie und Janik Lill unterhielten mit besinnlichen Rock-, Pop- und Folksongs.

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