Weihnachten: Ein Familienfest - auch für junge Menschen

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Für die Jugendlichen, die regelmäßig donnerstags zum Jugendkreis SXTN+ kommen, ist Weihnachten ein Familienfest. Unser Foto zeigt von rechts: Melissa Linde, Carina Rüßler, Yago Böhme, Lennart Wick, Florian Bückemeyer und Jugendreferentin Kristine Büscher.

Valbert - Von A wie Adventskalender bis Z wie Tochter Zion – es gibt vieles, das zu Weihnachten gehört. Weihnachtsbaum und Weihnachtskerzen, Gottesdienst und Geschenke. Weihnachten ist das Fest der Traditionen.

Doch welche Traditionen sind Jugendlichen wichtig? Was verbinden sie mit Weihnachten? Ein Besuch bei SXTN+. 

Zusammensitzen. chillen. Donnerstags abends ist das Programm genug für die Jugendlichen „über 16“, die sich im Untergeschoss des evangelischen Gemeindehauses In den Bäumen treffen. Es gibt Weihnachtskekse. Ob sie den Raum für Weihnachten noch etwas schmücken – „mal sehen“. Zuhause, da dürfe der geschmückte Baum mit Kerzen und Kugeln auf keinen Fall fehlen, sagt Yago Böhme. „Das gehört doch zur Weihnachtsstimmung.“ 

Die kommt bei dem 18-Jährigen auf, wenn alles festlich geschmückt ist. „Nur zu viel sollte es nicht sein“, findet er. Heiligabend gehe er wie jedes Jahr in die Kirche, „auch wenn es dort wie immer voll sein wird.“ Was für ihn an Weihnachten zählt? „Auf jeden Fall mit der Familie zusammen zu sein“, steht für den Schüler fest. 

Das gilt auch für Florian Bückemeyer: „Seit ich mich erinnern kann, gehen wir Weihnachten in die Kirche.“ Etwas Leckeres essen mit den Eltern und der Oma, danach die Bescherung – das ist Weihnachten. „Auch wenn die Geschenke einem als Kind natürlich noch viel wichtiger waren.“ Weihnachtslieder, Plätzchenduft, Lichterglanz – all das gehört zu Weihnachten. 

Bei der Frage, was sie mit dem Fest verbinden, lautet die Antwort bei allen gleich: Familie. Für Melissa Linde (19) und Carina Rüßler (18) ist Weihnachten ein Fest, das sie am liebsten mit der Familie verbringen. „Und als wir vor zwei Jahren über die Feiertage in den Urlaub gefahren sind, haben wir sogar einen kleinen Baum mitgenommen“, erzählt die 18-Jährige. Der Baum gehört zum Fest wie das Jesuskind in die Krippe. Das gilt auch für Lennart Wick und seine Familie. „Wir transportieren ihn sogar auf dem Fahrradträger.“ Weihnachten sei für ihn auch ein Familienfest, berichtet der Plettenberger. „Allerdings nicht im traditionellen oder religiösen Sinn.“ Er treffe die ganze Familie, Onkel, Tanten und Cousins und Cousinen beim gemeinsamen Skiurlaub. Baum und Kugeln werden mit Koffern und Skiern mittransportiert zum Campingplatz. Dank des geschmückten Weihnachtsbaumes komme dann dort aber jedes Mal Weihnachtsstimmung auf. Weihnachten sei auch für ihn ein Familienfest – „nur ein bisschen anders.“ 

Weihnachtsstress oder Weihnachtshektik – für die Jugendlichen im Valberter Jugendkreis kein Thema. Wohl aber für Jugendreferentin Kristine Büscher. Die Familie besuchen, „überall mal vorbei gucken“ – das könne durchaus auch stressig sein, meint sie. Sie genieße das Zusammensein, „aber hinterher stelle ich mir schon mitunter die Frage: Das war’s jetzt? Wie dankbar warst Du für den eigentlichen Sinn des Festes?“ 

Der eigentliche Sinn des Festes, der christliche Gedanke, der bestehe doch durchaus, meint Yago Böhme. „Man ist doch sonst nicht so häufig so eng mit der Familie zusammen.“ Die Gemeinschaft gehöre zum christlichen Gedanken. Schon als Kind sei ihm bewusst gewesen, dass Weihnachten etwas Besonderes sei: „Man weiß dann einfach, dass die Familie wichtig ist.“

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