Weiber in der Ebbehalle außer Rand und Band

Mehr als 500 Frauen feierten am Donnerstag .

Valbert - Außer Rand und Band war die Ebbehalle an Weiberfastnacht. Mit mehr als 500 verkauften Eintrittskarten konnten die Veranstalter am Donnerstagabend „ausverkauft“ vermelden.

Pünktlich um 19.33 Uhr fiel der Startschuss. Goldhamster Dominik Busch und Silberfisch Dirk Pies rollten die Ebbehalle von hinten auf und das Programm begann. Viele Tanzgruppen gab es diesmal zu bewundern, von den Konfettis über die Valberter Husaren, die Funkenmariechen, die Prinzengarde bis zur Funkengarde Rönkhausen. Aber auch der Sport-Palast war vertreten und mit mehr als 50 Minuten Verspätung auch das Männerballett Ihnetal.

Kurzfristig waren die Dancing Fires Helden für die Funkengarde Helden eingesprungen – ein Gewinn für den Abend. „Oh je, mein Zahn tut weh“, lautete deren Motto und so putzten sie sich die auf ihren Kostümen aufgenähten Zähne und protestierten gegen Zucker und Süßigkeiten.

Der absolute Höhepunkt des Abends war das Männerballett Ihnetal. Jedes Jahr überraschen die Männer mit einer anderen Formation, so auch in diesem Jahr. Doch nicht nur die Ihnetaler waren Hingucker. Schon die Konfetties waren in ihren rot-weißen Uniformen eine Augenweide. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern können auch ausgezeichnet tanzen. Danach belegten die Valberter Husaren die Bühne mit Beschlag – sie ließen ihr Tanzmariechen „hochleben“. Wie in einem Bienenkorb herrschte ein Kommen und Gehen auf der Bühne. Immer wieder wechselten die Kostüme und neue Szenen wurden getanzt.

Zwischendurch gab es drei Verlosungen. Wer die Eintrittskarte mit der richtigen Nummer hatte, bekam eine Flasche Wein überreicht. „600 Likes auf Facebook wollen wir heute Abend auf unserer Seite Valbert lot gohn erreichen. Nehmt also alle eure Smarphones in die Hand und liked unsere Seite“, forderte Dominik Busch die närrischen Frauen auf. Ganz gereicht hat es aber dann doch nicht. Bei 520 blieb der Zähler stehen.

Närrische Weiber aus Valbert, Herscheid, Kierspe und Meinerzhagen kamen an Weiberfastnacht in die Ebbehalle und ließen sich leicht in Stimmung bringen. In den Tanzpausen wurde nicht nur die Tanzfläche vor der Bühne schnell belegt, auch die Bühne selbst wurde als Tanzfläche mit einbezogen. Ausgefallene Kostüme waren an den Tischreihen zu bewundern und auch in diesem Jahr hatten sich karnevalsjecke Gruppen einheitliche Themen ausgesucht. Eine Gruppe war als Kartenspiel gekommen, andere als blühende Bäume oder auch als Fische, die im Netz zappelten.

Dominik Busch und Dirk Pies bewiesen als gut eingespieltes Moderatorenduo Witz und sie sorgten für Kurzweil zwischen den einzelnen Darbietungen. Pünktlich um 23 Uhr öffneten sich die Türen dann für das männliche Geschlecht – und weiter ging’s in Valbert in eine lange Nacht.

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