Wehr bekämpft Kaminbrand

MEINERZHAGEN ▪ Das schnelle und kompetente Eingreifen der Feuerwehr verhinderte am Dienstagabend einen womöglich größeren Schaden an einem Wohnhaus in der Ortschaft Heed. Gemeldet war ein Dachstuhlbrand. Gegen 18.45 Uhr wurde daher Sirenenalarm ausgelöst.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Kaminbrand handelte. In einem solchen Fall wird nicht mit Löschwasser vorgegangen. Vielmehr ließ die Wehr den Ruß im Schornstein des Gebäudes kontrolliert ausbrennen. Der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister Ralf Pircher wurde verständigt. Er sorgte vor Ort dann für eine fachkundige Kaminkehrung und die weitere Überwachung.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten auch unter Einsatz der Drehleiter das Geschehen und achteten vor allem darauf, dass keine Flammen austraten oder durch die starke Hitzeentwicklung womöglich das Gebäudeinnere in Mitleidenschaft hätte gezogen werden konnte. Auch der Messwagen der Feuerwehr aus Willertshagen wurde eingesetzt. Mittels Infrarotkamera konnte detailliert Aufschluss über das Brandgeschehen erlangt werden.

Am Ende blieb es für die Hausbewohner bei einem gehörigen Schrecken, aber auch dank der Feuerwehr nur bei relativ geringem Schaden.

Im Einsatz waren 41 Kräfte des Löschzugs 1 Meinerzhagen/Genkel mit sechs Fahrzeugen und die SEG-Einheit des Deutschen Roten Kreuzes. Die Einsatzleitung hatte Markus Nolte. Auch Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath und Ulrich Blumenrath von der Meinerzhagener Wehrleitung waren vor Ort.

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