Freude über höhere Förderung

Wegekonzept: Geldregen vom Land

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Nur noch große und kleine Flicken aus Asphalt. Eine durchgängig intakte Fahrbahn ist auch in Krummenerl/Imhausen nicht mehr vorhanden.

Meinerzhagen - Freude bei der Stadtverwaltung in Meinerzhagen: Für drei Maßnahmen aus dem ländlichen Wegekonzept gibt es nicht nur 60 Prozent Fördermittel. Das Land hat bei der Bewilligung nochmals 10 Prozent drauf gepackt.

Es war lange Zeit Tradition: Am Anfang eines Jahres legte die Verwaltung dem Bau- und Vergabeausschuss das Deckenbauprogramm zur Entscheidung vor. Basierend auf der im Etat festgelegten Gesamtsumme, verteilten sich die Einzelbeträge auf durchschnittlich fünf bis sieben Objekte in Meinerzhagen und den anderen Ortslagen. 

Die Kosten dafür lagen dabei in einer Spanne von rund 150 000 bis 170 000 Euro. In diesem Jahr wird es allerdings nun anders als bisher ablaufen. 

Nach der Verabschiedung des ländlichen Wegekonzeptes durch den Rat und dessen Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg gegen Ende des vergangenen Jahres stellte die Stadt auf der Basis des neuen Konzeptes entsprechende Förderanträge. Ziel hierbei: Bei einem zu erwartenden Fördersatz von 60 Prozent mit dem dann entstehenden Eigenanteil zumindest den bisherigen Umfang der Arbeiten gewährleisten zu können.

245.000 Euro vom Land

 „Wir waren hoch erfreut darüber, alle beantragten Maßnahmen gefördert zu bekommen – und das sogar mit einer 70-prozentigen Quote“, so Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck im jüngsten Bau- und Vergabeausschuss. 

In absoluten Zahlen bedeutet das für den Etat der Stadt einen Förderbetrag von 245 000 Euro. Dazu kommen die Eigenmittel von 105 000 Euro oben drauf. Insgesamt wird also bei weniger Belastung der städtischen Finanzen rund das Doppelte in die Straßenunterhaltung gesteckt. 

Bedacht werden davon Streckenabschnitte in Elminghausen, Krummenerl/Imhausen und Langenohl. Da aus dem ländlichen Wegekonzept der Stadt auch noch weitere Bereiche eine berechtigte Hoffnung auf Förderung zulassen, könnten sich auch die Kosten für das Wegekonzept in einer Höhe von rund 80 000 Euro bald komplett amortisieren.

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