Wechsel in der Notfallseelsorge

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Sandra Fedeler überreichte ihrem Nachfolger Dirk Gogarn als Abschiedsgeschenk einen Engel. ▪

MEINERZHAGEN ▪ „Tränen im Gesicht kann man mit einem Taschentuch abtrocknen, Tränen auf der Seele nicht.“

Wolfgang Wigger, Leiter der Rettungswache an der Oststraße verdeutlichte am Freitag mit diesem Satz, wie wichtig es ist, in Notsituationen nicht nur medizinische, sondern auch psychologische Hilfe zu leisten. Dass das im Meinerzhagener Stadtgebiet „funktioniert“, ist auch ein Verdienst der Notfallseelsorger. Zu ihnen zählte in den vergangenen Jahren auch die evangelische Pastorin Sandra Fedeler aus Valbert. Sie wird ab sofort allerdings nicht mehr als Notfallseelsorgerin zur Verfügung stehen. Ihr neuer „Einsatzort“ ist künftig Neubeckum, wo sie als Pastorin arbeiten wird.

Am Freitag hatte die Seelsorgerin in die Rettungswache eingeladen, um „auf wiedersehen“ zu sagen. Neben dem Wachleiter waren auch Hans-Erich Schmidt für die Stadt Meinerzhagen, Stadtbrandinspektor Thomas Decker, Vertreter der Kreisleitstelle und Geistliche aus Meinerzhagen gekommen, um die engagierte Pastorin zu verabschieden.

Der Posten von Sandra Fedeler in der Notfallseelsorge wird aber übergangslos wieder besetzt. Pfarrer Dirk Gogarn übernimmt das Amt. Er wohnt in Meinerzhagen und ist als Geistlicher in Plettenberg und in Meinerzhagener beschäftigt. „Ich bin wirklich nicht scharf auf Einsätze – aber ich ducke mich auch nicht weg“, begründete er seinen Einsatz. ▪ beil

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