Wasserstand der Lister abgesenkt

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Gemeinsam mit Valko Gerber von der Stadt Meinerzhagen überlegte auch der Valberter Ortsvorsteher Hans Gerd Turck Ende vergangenen Jahres, wie man der Elodea zu Leibe rücken kann. Wenn das erledigt ist, soll der Ersatz für den alten Badesteig errichtet werden.

Hunswinkel - Sie ist im Moment noch voll bis oben hin: die Listertalsperre. Dieser Zustand wird sich aber nach dem Willen des Ruhrverbands in den nächsten Tagen deutlich ändern.

Um die alljährlich stattfindenden Arbeiten zur Bekämpfung der Wasserpest „Elodea“ in den Uferbereichen der Talsperre zu ermöglichen, soll der Wasserstand um rund vier Meter abgesenkt werden. Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck gab dies am Dienstag in der Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses bekannt. „Wann wir den entsprechenden Pegelstand erreicht haben, lässt sich wegen des starken Zulaufes im Moment nicht genau vorhersagen“, so Talstellenbetriebsleiter Ralf Stötzel auf Anfrage der MZ. 

Für die gemeinschaftliche Aktion im Kampf gegen die Elodea ist zunächst einmal der 12. März ins Auge gefasst worden. Sobald sich dieser als realisierbar erweisen sollte, will die Stadt einen Aufruf mit der Bitte um Beteiligung der Anlieger in Hunswinkel und Windebruch veröffentlichen. Natürlich werden sich an der Aktion wie stets auch der Ruhrverband selbst und der städtische Baubetriebshof beteiligen.

Die Schilder werden wohl nie ihre Aktualität verlieren. Jedes Jahr fordert die Wasserpest zum Einsatz auf.

Im Anschluss an die Entfernung der Pflanzen ist in Hunswinkel der geplante Neubau des Badesteges vorgesehen. Der dort bisher vorhandene Holzsteg aus den späten 1960-er Jahren ist marode (die MZ berichtete). Mit kleineren Nebenarbeiten sind im städtischen Etat 30 000 Euro dafür vorgesehen.
 
Positiv nahmen die Ausschussmitglieder in diesem Zusammenhang eine weitere Bekanntgabe zur Kenntnis. Im Rahmen der Steg-Erneuerung ist auch eine Erweiterung/Begradigung des Uferbereiches angedacht. „Wir befinden uns derzeit mit der Stadt in Gesprächen und glauben, eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung finden zu können“, erläutert Ralf Stötzel. Dabei erwähnte er aber auch, dass eventuelle Anfüllungen die strengen Vorschriften für eine Trinkwassertalsperre erfüllen müssten.

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