Vom Krankheitsüberträger zum Spitzenprodukt

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Das Team der Stadtwerke Meinerzhagen nutzt den heutigen Weltwassertag, um auf die Sauberkeit des heimischen Trinkwassers hinzuweisen.

Meinerzhagen - Bereits seit 1993 ist in jedem Jahr der 22. März ganz dem Thema Wasser gewidmet: Auf Initiative der Vereinten Nationen, unterstützt von zahlreichen Organisationen rund um den Globus, rückt an diesem Tag das Wasser in den Fokus.

In diesem Jahr steht der Weltwassertag unter dem Motto „Wasser – Abwasser“, und auch die Stadtwerke Meinerzhagen nutzen diesen Anlass für eine Bestandsaufnahme zur Situation in der Volmestadt.

Vom Grundsatz, den Wert des Wassers in allen Stufen seines Versorgungskreislaufs zu schätzen und zu nutzen, ist das Tagesgeschäft der Stadtwerke Meinerzhagen bereits seit Jahrzehnten geprägt: Schließlich stehe nicht nur die zuverlässige Versorgung, sondern auch kontinuierlich die Schaffung und Weiterentwicklung einer modernen, funktionierenden Infrastruktur im Zentrum der Arbeit, heißt es zum von Seiten der Stadtwerke. Die ortsnahe und ausreichende Verfügbarkeit von sauberem und schadstofffreiem Trinkwasser gehöre zum Selbstverständnis bei sämtlichen Arbeitsschritten.

„Dabei wurde der Grundstein für eine solche sichere und nachhaltige Versorgung bereits vor einem guten Jahrhundert gelegt: Bis dahin waren in Meinerzhagen noch Hausbrunnen für die Trinkwasserversorgung im Einsatz, die aber häufig durch ihre Nähe zu Abwassergräben und Abortanlagen oftmals die Ausbreitung ansteckender Krankheiten begünstigten“, blicken die Wasserexperten zurück. Um einen Ausweg aus dieser misslichen Lage zu schaffen, sei seinerzeit die Wasserversorgung zentralisiert und in die Verantwortung kommunaler Hände übergeben worden. Heute sind die Stadtwerke Meinerzhagen für die Trinkwasserversorgung und die Stadt Meinerzhagen für die Abwasserentsorgung zuständig.

Seitdem, und insbesondere seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wurde die Infrastruktur immer weiter ausgebaut und an sich ändernde Erfordernisse angepasst. „Heute können wir uns glücklich schätzen, in jeder Beziehung für die Wasserversorgung auf hervorragende Grundlagen und Rahmenbedingungen aufbauen zu können“, sagt Michael Berkenkopf, Geschäftsführer der Stadtwerke Meinerzhagen. „Dazu gehört zum Beispiel, dass wir durch die Talsperren – selbst nach einem trockenen Halbjahr wie dem des vergangenen Jahres – auf ausreichende Wassermengen bester Qualität zurückgreifen können.“

Wie wichtig und elementar die umsichtige Nutzung von Wasser ist, zeige ein Blick auf viele Regionen weltweit, in denen eine zuverlässige Versorgung nach wie vor keine Selbstverständlichkeit ist. Während dort ein besonderes Augenmerk auf die Verwertung der Ressource Wasser gelegt werden muss, seien Sauberkeit und ausreichende Mengen vor Ort sichergestellt. Wasser könne in Meinerzhagen unbesorgt genutzt werden. Michael Berkenkopf: „Unser Anspruch an unsere eigene Arbeit ist – und das über den Weltwassertag hinaus an 365 Tagen im Jahr – der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser, das auch bei voller Verfügbarkeit bei uns eines der wertvollsten Güter überhaupt ist.“

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