„Wasserchaos“ auf der Listerstraße

Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßen sorgten heute dafür, dass die Straße wieder durchgängig befahren werden kann.

LISTERTAL ▪ Wasserchaos und kein Ende.

Die Auswirkungen der heftigen Regenfälle vom Wochenende bekamen heute in den Morgenstunden wieder die Verkehrsteilnehmer zu spüren, die die Landstraße 709 (Listerstraße) nutzen wollten. Diese musste gesperrt werden, weil sie teilweise überflutet worden war. Sperren wurden im Einmündungsbereich von Oesterfeld sowie in Krummenerl eingerichtet.

Grund: Im Ortsteil Ingemerterhammer hatten große Steine das Abflussrohr eines Bachlaufes blockiert. Dadurch liefen großen Mengen Wasser auf die Straße, was darüber hinaus dazu führte, dass auf der gegenüberliegenden Seite Teile des Banketts herausbrachen. Heute waren am Morgen und am Vormittag Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) sowie der Straßenmeisterei Herscheid vor Ort. Sie behoben das Choas, reinigten die Fahrbahn und sorgten dafür, dass die L 709 wieder befahren werden konnte. Nun stünden noch einige Reperaturarbeiten an, mit deren Erledigung in den kommenden Tagen zu rechnen sei, sagte Hans-Peter Lüsebrink, Leiter der Straßenmeisterei Herscheid.

Schon ab Samstagmittag hatte überaus starker Regen für teils chaotische Zustände, beispielsweise mit vollgelaufenen Kellern, in Meinerzhagen und im Listertal gesorgt (wir berichteten). So hatten drei Teams des Meinerzhagener Baubetriebshofes am Samstag den ganzen Tag über alle Hände voll zu tun. In der Nacht war dann eine Gruppe des Bauhofes im Einsatz. Am Sonntag war ein Team mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Diese führten alle verfügbaren Mitarbeiter des Bauhofes dann gestern fort. In Anbetracht der erheblichen Wassermengen habe man in Meinerzhagen Glück gehabt, dass nichts Schlimmeres passiert sei, betonte der technische Leiter Michael Adolph.

Da der Ihnebach massiv über die Ufer getreten war, wurde auch die Knochenmühle in Mühlhofe in Mitleidenschaft gezogen.

Wie Fred Oehm von der Interessengemeinschaft Knochenmühle berichtete, sei das Wasser über die Straße bis in das Bauwerk hineingelaufen. „Im unteren Geschoss stand es 50 Zentimeter, vor der Stampfe 80 Zentimeter hoch“, so Oehm. Das Wasser sei zwar mittlerweile größtenteils wieder abgelaufen, bis die Säuberungsarbeiten beginnen könnten, würde es aber noch einige Tage dauern, weiß Oehm. Zunächst müsste das Wasser vollständig ablaufen und das Gebäude trocknen. ▪ dr

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