Listertalsperre "schwappt" über

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An der Listertalsperre läuft das Wasser über die Staumauer in die Bigge.

Listertal - Ein besonderes Schauspiel kann man derzeit an der Listertalsperre beobachten: An der Sperrmauer läuft die Talsperre über. Auf diese Weise wird Wasser in die Biggetalsperre abgegeben, die noch reichlich Platz hat, während die Listertalsperre derzeit gut gefüllt ist.

„Wir haben das maximale Stauziel erreicht“, erklärt Linda Linn, stellvertretende Betriebsleiterin. Etwas „Luft nach oben“ gebe es zwar noch, der Wasserspiegel liege aber immerhin drei bis vier Zentimeter über der normalen Stauhöhe.

Das Wasser wird über das Listerkraftwerk der Lister- und Lenne-Kraftwerke (LLK) abgegeben. Das Kraftwerk im Turm der Sperrmauer läuft derzeit in Volllast-Betrieb. Für den Ruhrverband sei dies der wirtschaftlichste Weg, um die Listertalsperre zu entlasten, erklärt Linda Linn. Bei Bedarf kann außerdem auch der Grundablass der Staumauer geöffnet werden, um Wasser in die Bigge zu leiten. Dies sei aber derzeit nicht nötig. Über das Kraftwerk werde momentan ohnehin mehr Wasser abgegeben, als in die Talsperre zufließe, hieß es gestern. 

Beim Ruhrverband geht man daher davon aus, dass der Überlauf am Wochenende bereits wieder stoppen wird. Das letzte Mal lief die Lister im Dezember 2015 über, damals in der Zeit vom 1. bis 2. Dezember.

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