Wasser ist ein kostbares Gut

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Förster Markus Ingenohl im Naturschutzgebiet Wolfsbruch. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Die Region Südwestfalen – unter dem Kunstbegriff existent seit 2007, umfasst von Lippstadt bis Siegen, von Meinerzhagen bis Medebach, fünf Landkreise und 59 Kommunen.

Als Bewerber um die „Regionale 2013“ sicherten die Akteure des Bündnisses die Chance, zeitlich begrenzt bestehende Strukturförderprogramme des Landes NRW für die Umsetzung lokaler, zukunftsweisender Projekte zu nutzen. Viele Maßnahmen sind in der Prüfung, einige bereits in der Umsetzung. Für ein gemeinsames Projekt „59 plus x Wasserorte“ fällt demnächst der Startschuss.

In der Durchführung soll sich dann zeigen, „dass in den zahlreichen Fließgewässern ein gutes Stück Zukunftssicherung für die Region steckt“, so die Ankündigung. Das Wissen darum ist schon länger vorhanden: Engagierte Städte und Gemeinden, Vereine und Bürger renaturierten Gewässerabschnitte, entdeckelten Quellen und schützten die wichtigen Bereiche, entfernten Verbauungen und Verrohrungen. Sie ließen Quellen wieder quellen, Bäche und Flüsse mäandrieren, machten Flusslandschaften sichtbar und werteten sie auf. Das Projekt soll nun den Engagierten „ein Gesicht“ geben, Nachahmer motivieren, Kinder und Jugendliche fürs Wasser begeistern. Zu acht Themen werden Beispiele gesammelt, „die einen verantwortungsvollen, nachhaltigen und zukunftsgerichteten Umgang mit den Gewässern zum Ziel haben“. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Projekte bereits fertiggestellt sind, sich noch im Planungsstadium befinden oder als gezielte Vorstellung zu einem Vorhaben bestehen. Auch Projekte, die sich bereits im Rahmen der Südwestfalen Regionale in der Entwicklung befinden, können eingebracht werden.

„Sensible Lebensräume wiederentdecken, ihre Bedeutung im natürlichen Kreislauf darstellen und Maßnahmen zu ihrem Erhalt und Schutz ergreifen“, ist als ein Thema mit „Der Ursprung des Wassers“ überschrieben. „Der Lauf des Wassers“, „Die Geschöpfe des Wassers“, „Die Orte am Wasser“, „Die Kraft des Wassers“, Die Freuden des Wassers“, „Auf den Spuren des Wassers“ sowie „Die Kunst des Wassers“ sind weitere Themen. Beteiligen sollen sich Akteure, die durch das gemeinsame Interesse an den heimischen Bächen und Flüssen verbunden sind und sich mit einem oder mehreren der benannten Themen auseinandersetzen. „Kommunen, Vereine, Verbände, aber auch Schulen und Kindergärten sind aufgerufen, mitzumachen. Willkommen sind zudem Projekte im Rahmen ehrenamtlichen Engagements“, verlautbart die Südwestfalen Agentur. Der offizielle Aufruf erfolgt am 7. November; am 22. März, dem „Tag des Wassers“, soll dann eine erste Bilanz der eingereichten Projekte und Vorschläge vorgestellt werden. Infos gibt's unter der Rufnummer (0 27 61) 83 51 10 sowie info@suedwestfalen.com. ▪ As

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