220 Aktive wandern bei "Oben an der Volme"

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Die Wanderung „Oben an der Volme“ war ein voller Erfolg.

Volmetal - Naturerlebnis, Kulturgenuss und Gemeinschaftsspaß: Bei bestem Wetter geriet die Wanderung „Oben an der Volme“ – ein Gemeinschaftsprojekt der vier Volmekommunen Schalksmühle, Halver, Kierspe und Meinerzhagen in Verbindung mit dem SGV – am Sonntag zu einem tollen Erfolg.

Ausgerüstet mit festem Schuhwerk, Wanderstöcken, Rucksäcken mit Verpflegung und allem, was zu einer zünftigen Wanderung durch die heimischen Wälder dazugehört, steuerten die Teilnehmer auf zwei landschaftlich reizvollen Routen das SGV-Wanderheim am Sticht in Halver als Endziel an.

Allein vom Bauernhaus Wippekühl, das in der Früh zu Besichtigungen geöffnet war, machten sich gut 70 Wanderer auf den Weg. Viele nutzten vorab die Gelegenheit, sich im 400 Jahre alten Denkmal umzuschauen und sich von Mitgliedern des „Freundeskreises Bauernhaus“ über dessen Geschichte informieren zu lassen. In Meinerzhagen startete eine zweite Gruppe von der Stadthalle aus.

Erste Etappe der Wanderung (ab Wippekühl) war die Heesfelder Mühle, wo sich weitere Wanderer der Gruppe hinzugesellten. Die Rast in der großen Scheune, wo Kaffee, Apfelsaft und Äpfel von den Streuobstwiesen der Mühle als Erfrischung warteten, tat allen gut. Wer Lust hatte, konnte überdies die Mühle besichtigen.

Sechs Kilometer währte die erste Etappe. Gut gelaunt nahm die Gruppe, mittlerweile auf 90 Teilnehmer angewachsen, die zweite (neun Kilometer lange) Strecke zum Sticht in Angriff.

Von der Idee einer gemeinsamen Wanderung aller vier Volmegemeinden zeigten sich Jung und Alt begeistert. „Ist ja schließlich unser Heimatort“, betonte Jürgen Benthien aus Halver, der mit seinem Border Collie Bounty unterwegs war. „Da kann man ja mal mitlaufen.“ Dass keine Anmeldungen notwendig waren, fand Mike Meier aus Schalksmühle gut. „Schön, dass man sich nicht anmelden musste, dass man spontan entscheiden konnte, ob man mitläuft, dass es unentgeltlich ist und dass das Wetter gut ist.“ Ausdrücklich bezog er den Rücktransport durch den Bürgerbus in sein positives Fazit ein. Rauhaardackel Moritz „wanderte“ auf vier Beinen mit.

Erfolgreiche Wanderung "Oben an der Volme" 

Ähnlich wie Mike Meier war Etta Gutheil-Wons aus Oberbrügge voll des Lobes für die Bestrebungen der Volmekommunen, näher zusammenzurücken und die Region durch ein gemeinsames Tourismuskonzept voranzubringen: „Das ist eine tolle Idee. Es wird soviel angeboten in letzter Zeit.“ Ansonsten eher in kleinen Gruppen oder allein unterwegs, konnte auch Claudia Weiß aus Dahlerbrück der Wanderung schöne Seiten abgewinnen. „Da kann man sich wenigstens nicht verlaufen“, lachte sie. Erfahrene Wanderführer des SGV sorgten dafür, dass dies nicht geschah und keiner unterwegs „verloren ging“.

Erschöpft, aber lachend kamen die Wanderer am Sticht, Endziel beider Wandergruppen, an. Mit 90 Schalksmühlern/Halveranern und 130 Kierspern/Meinerzhagenern herrschte an der Hütte dichtes Gedränge.

Fazit? „Besser als ich es mir in meinen kühnsten Träumen vorgestellt habe. Ich bin hellauf begeistert“, so Frank Obersheimer vom Organisationsteam. „Alles bestens. Wir waren schneller als wir gerechnet haben“, ergänzte sein Mitstreiter Richard Wilfersegger.

Von Monika Salzmann

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