Glocken auf dem Kirchplatz

Jesus-Christus-Kirche in Meinerzhagen
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Die Jesus-Christus-Kirche gilt als Wahrzeichen und Zeugnis der Geschichte von Meinerzhagen – die Flächen um das Gotteshaus sollen nun neu gestaltet werden.

Meinerzhagen - Die Pläne zur Umgestaltung des Platzes rund um die Jesus-Christus-Kirche könnten in die Umsetzungsphase gehen. Die notwendigen Abstimmungen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sind abgeschlossen, die Ausführungsplanung läuft und sollte eigentlich kurzfristig im Fachausschuss auf der Tagesordnung stehen.

Aber: Auch hier sorgt das Coronavirus für veränderte Abläufe. „Wir haben bereits vor einiger Zeit die aus Sicht des LWL erforderlichen Anpassungen vorgenommen. Dass vorgesehene finale Gespräch hierüber musste nun aber erst einmal verschoben werden“, so die Aussage von Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar gegenüber der MZ. Was ist geplant? Die Jesus-Christus-Kirche ist ein Wahrzeichen und Zeugnis der Geschichte Meinerzhagens.

Der sie umgebende Kirchplatz soll dementsprechend umgestaltet werden. Bei der Maßnahme handelt es sich noch um ein Projekt aus dem Förderprogramm Regionale 2013. Die Umsetzungsideen wurden im März 2019 in den städtischen Gremien vorgestellt, beraten und im Wesentlichen für gut befunden. Geplant ist insbesondere eine neue Pflasterung im Bereich der Eingänge. Hierbei soll der Eingang auf der Nordseite barrierefrei angelegt werden.

Hinzukommen soll ebenfalls die Anlage von Rosenbeeten sowie eine stimmungsvolle Beleuchtung. Außerdem steht eine Erweiterung des Platzes in Richtung Süden an, um mehr Freiraum für seine Nutzung zu schaffen. Ein neuer Vorplatz zwischen Kirche und Gemeindesaal soll den Platz insgesamt besser an die Umgebung anbinden beziehungsweise öffnen. Sitzgelegenheiten, Pflanzkübel und eine der im vergangenen Jahr abgebauten Glocken sind als Gestaltungselemente vorgesehen.

Bei der Maßnahme hat diese die Evangelische Kirche als Eigentümerin des Platzes zustimmend eingebracht. 60 Prozent der Kosten sind durch das Städtebau-Förderprogramm finanziert, ein Förderbescheid liegt vor. Die verbleibenden 40 Prozent tragen Stadt und Kirche je zur Hälfte. Deutlich über 300 000 Euro sahen die letzten Berechnungen vor. Sollten die erforderlichen Formalien in den nächsten Wochen bis zu den Sommerferien abgewickelt werden können, wäre ein Baustart nach zuvor erfolgter Auf-tragsvergabe nach Einschätzung der Fachleute im Herbst möglich. Wesentliche Teile des Projekts würden dann noch 2020 realisiert.

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