13 Kandidaten stellen sich in Valbert zur Pfarrgemeinderatswahl

In der katholischen Gemeinde St. Christophorus wird der Pfarrgemeinderat gewählt. - Archivfoto: MZ

VALBERT -  In der kommenden Woche wird auch in der katholischen Gemeinde St. Christophorus in Valbert ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt. Alle vier Jahre sind die Katholiken aufgerufen, die Zusammensetzung des Gremiums neu zu bestimmen.

„Wir sind froh und auch ein bisschen stolz darauf, dass wir auf Anhieb so viele Kandidaten finden konnten, die sich zur Wahl stellen“, die schon jetzt Mitglied im aktuellen Gemeinderat ist und erneut kandidiert. „Die Zusammenarbeit im Team hat in den vergangenen Jahren immer ganz prima funktioniert“, nennt sie einen Grund für die Bereitschaft der Valberter Gemeindemitglieder, sich einzubringen. Dieser Eindruck habe sich durch positive Rückmeldungen von außerhalb schon häufig bestätigt. Ein Ziel liege den Aktiven ganz besonders am Herzen, so Schwab: „Wir sind wirklich bestrebt eine lebendige Gemeinde zu gestalten.“ Dazu gehöre neben vielen Ideen und Aktionen auch das Ansinnen, in Kirche und Pfarrheim eine ansprechende Atmosphäre zu schaffen. „Damit die Menschen sich eingeladen fühlen und gerne herkommen.“

In den vergangenen Jahren wurde viel getan, um dieses Ziel zu erreichen - mit deutlich sichtbarem Erfolg. „Hier gibt es auch gelebte Ökumene“, ist Schwab froh. „Oft werden wir bei den Festen von vielen Helfern unterstützt, die nicht in unserer Gemeinde sind.“

Besonders freuen sich die Organisatoren der Wahl, dass mit Timo Brozio (18 Jahre, Auszubildender), Sandra Hybiosch (24 Jahre Sozialhelferin) und Mathias Thiele (16 Jahre, Schüler) auch die Jugend im Kandidatenfeld vertreten ist. „Gerade weil die Kirche heute einen schweren Stand hat, sehen wir das als positives Zeichen“, so die Valberterin.

13 Kandidaten stellen sich am kommenden Wochenende zur Wahl. Acht von ihnen werden den neuen Pfarrgemeinderat bilden.

„Beinahe alle sind seit vielen Jahren in unserer Kirchengemeinde aktiv und engagieren sich als Lektoren, bei der Betreuung der Messdiener und Sternsinger oder organisieren Familiengottesdienste und Feste. Als neues Gesicht ist der 37-jährige Sozialpädagoge Daniel Intile hinzugekommen, der mit seiner Frau und vier Kindern in Valbert lebt. Weitere Kandidaten sind Ingrid Becker (69 Jahre, Hausfrau), Wilfried Breloer (67 Jahre, Rentner), Beatrix Brozio (54 Jahre, Krankenschwester), Elke Essers (46 Jahre, Kaufmännische Angestellte), Angelika Gerhard (45 Jahre, Diplom-Sozialpädagogin), Kurt Huter (70 Jahre, Rentner), Barbara Hybiosch (55 Jahre, Arbeiterin), Maria Schwab (64 Jahre, Hausfrau) und Silke Theobald (42 Jahre, Diplom-Sozialpädagogin/Buchhalterin).

Mit zwei Ausnahmen stellen sich die Mitglieder des Pfarrgemeinderates allesamt erneut zur Wahl. Gute Gründe hierfür gibt es genug. Einige sind auch im Informationsheft zur Wahl aufgeführt. Eine Kandidatur lohnt, „weil es eine Chance ist, verantwortlich Gemeinde und Gemeinschaft lebendig zu gestalten“, heißt es dort. Die Arbeit im Gemeinderat zeige, dass die Menschen sich den Glauben und die Hoffnung auf eine Zukunft der Kirche nicht nehmen ließen.

Die Valberter Katholiken können ihr Votum nächste Woche Samstag, 9. November, zwischen 18 und 20 Uhr in der Kapelle Maria-Magdalena in Grotewiese abgeben oder am Sonntag, 10. November, in der Zeit von 9 bis 11 Uhr in die Kirche St. Christophorus in Valbert zur Wahl gehen.

Kurt Huter ist am kommenden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (29. bis 31. Oktober) in der Zeit von 9 bis 11 Uhr im Gemeindebüro Valbert, um Briefwahlunterlagen auszugeben. Wer in dieser Zeit nicht kommen kann, kann die Briefwahlunterlagen telefonisch bis spätestens Samstag, 3. November, unter (02358) 790357 bei Kurt Huter beantragen. Anträge zur Briefwahl können ab heute gestellt werden.

Die Wahlzettel sollten bis spätestens Sonntag, 10. November, 11 Uhr, im Gemeindebüro an der Ebbestraße 23 eingegangen sein. Unterlagen, die später ankommen, können nicht mehr berücksichtigt werden. Die Wahlordnung wurde übrigens ergänzt, so dass nun erstmals im Bistum Essen ab 14 Jahren gewählt werden darf. Die Kandidaten für die Wahl zum Gemeinderat hoffen auf rege Beteiligung. - ps

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