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Ein katholisches Wahl-Wochenende

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Von: Jürgen Beil

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Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinde St. Marien in Meinerzhagen (von links): Christoph Kistner, Edith Bose, Regina Löper-Kappes, Melanie Semrau und Yvonne Wette.
Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinde St. Marien in Meinerzhagen (von links): Christoph Kistner, Edith Bose, Regina Löper-Kappes, Melanie Semrau und Yvonne Wette. © Katholische Pfarrgemeinde

An diesem Wochenende wählen die Menschen in den Gemeinden St. Marien in Meinerzhagen, St. Josef in Kierspe und St. Christophorus in Valbert ihren gemeinsamen Pfarrgemeinderat für die Großpfarrei St. Maria Immaculata. Und diesmal gibt es eine Neuerung.

Meinerzhagen/Kierspe – Seit Errichtung der Pfarrei St. Maria Immaculata hatten die drei Gemeinden immer noch einen eigenen Gemeinderat und die Pfarrgemeinderatsmitglieder wurden aus den Gemeinderäten in den Pfarrgemeinderat entsandt. Nun wird zum ersten Mal der Pfarrgemeinderat direkt gewählt. „Jede Gemeinde bildet dabei einen Wahlbezirk, in dem jeweils bis zu drei Kandidatinnen oder Kandidaten aus der jeweiligen Gemeinde gewählt werden können. Da die Gemeinderäte in den einzelnen Gemeinden wegfallen werden, sollen dort Ortausschüsse gebildet werden, um das Gemeindeleben zu unterstützen“, erläutert Pfarrer Peter Kroschewski. Der Pfarrgemeinderat spielt im Leben einer Pfarrei eine große Rolle. Peter Kroschewski: „Er wirkt gemeinsam mit dem Pastoralteam bei der Ausrichtung der pastoralen Arbeit in der Pfarrei, den Gemeinden und den pastoralen Handlungsfeldern hinsichtlich der Inhalte und Arbeitsweisen mit. Aufgabe des Pfarrgemeinderates ist es, die Pfarrei als Ermöglichungsraum für kirchliches Leben zu gestalten. Dabei koordiniert, unterstützt und vernetzt er pastorale Angebote und Initiativen. Er trägt Sorge für eine geordnete und strukturierte Beteiligung von Gruppierungen und Personen, die sich in der und für die Pfarrgemeinde engagieren wollen, sei es durch zeitlich befristete Initiativen und Projekte oder in Form bereits bestehender Vereine, Verbände, Gemeinschaften oder Initiativen. Er steht dem Pfarrer und dem Pastoralteam in pastoralen Fragen und Entscheidungen zur Seite.“

Neuwahl ist auch eine Chance

„So eine Neuwahl ist immer auch eine große Chance, sich wieder neu auf das zu besinnen, was unsere Gemeinden und unsere Pfarrei ausmachen sollte: Nämlich die frohe Botschaft zu leben und zu verkünden“, so Pfarrer Kroschewski.

Der Geistliche fügt hinzu: „Ich danke allen, die bisher Verantwortung getragen haben und denen, die sich jetzt als Kandidatinnen und Kandidaten haben aufstellen lassen, um zukünftig das Gesicht der Gemeinden und der Pfarrei mitzuprägen. Ich bin mir sicher, dass wir als Pfarrei St. Maria Immaculata auf einem guten Weg sind, Evangelium zu leben und für die Menschen in unseren Städten da zu sein.“

Parallel zur Wahl des neuen Pfarrgemeinderats findet auch die reguläre Kirchenvorstandswahl statt. Die Hälfte der Kirchenvorsteher scheidet aus und wird neu gewählt. Der Kirchenvorstand trägt zusammen mit dem Pfarrer die vermögensrechtliche Verantwortung für die Gesamtpfarrei. beil

Termine und Orte

Gewählt werden kann in St. Maria Immaculata an diesem Wochenende zu diesen Zeiten und an diesen Orten: St. Josef, Kierspe: Samstag von 18 bis 19.30 Uhr und Sonntag von von 10.30 bis 12 Uhr, jeweils im Gemeindehaus. St. Marien, Meinerzhagen: Sonntag von 9 bis 11 Uhr im Gemeindehaus. St. Christophorus, Valbert: Samstag von 16.30 bis 18.15 Uhr im Pfarrsaal unter der Kirche. Wahlhelfer geben die Unterlagen an allen drei Standorten aus.

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