Schützenfest: „Von uns aus kann´s losgehen“

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Der Vorstand der Schützengesellschaft hatte ins Hotel „Zum Schnüffel“ zur erweiterten Sitzung eingeladen.

Meinerzhagen - Noch 86 Tage bis zum Großereignis: Die Vorfreude bei den Meinerzhagener Schützen auf ihr Fest Anfang August ist riesig. Wenngleich es bis dahin eine Menge zu organisieren, zu planen und zu bedenken gilt. Und das wurde auch am Dienstagabend im Hotel „Zum Schnüffel“ deutlich, als der Vorstand zur erweiterten Sitzung mit externen Helfern eingeladen hatte.

Von Frank Zacharias

Immerhin galt es, letzte Details in großer Runde zu besprechen – und auch Neuerungen im Festzug-Ablauf zu besprechen. Mehr als 40 Anwesende konnte der Vorsitzender der Schützengesellschaft, Michael Berkenkopf, begrüßen.

Insbesondere die stießen bei einzelnen Vertretern der Züge auf Kritik. Denn: Anders als in den Vorjahren wird die Polizei nicht den Schutz jedes einzelnen Zuges sicherstellen können, wie Hauptmann Eberhard Nockemann der Versammlung berichtete. Dies habe nicht nur personellen, sondern auch rechtliche Gründe, auf die die Schützengesellschaft keinen Einfluss habe. „Jeder ist nun für seinen Schützenzug allein verantwortlich“, so Nockemann, der auch darauf hinwies, dass künftig auch vor den Zügen ein Fahrzeug mit gelbem Warnlicht fahren muss. Der einzige Zug, der vorerst weiterhin von der Polizei abgesichert wird, ist der des Schützenzugs Süd: Er muss über die Derschlager Straße ziehen – eine Landesstraße, bei der eine besondere Absicherung notwendig sei.

Neu außerdem: Die Querung der B54 ist künftig nicht mehr erlaubt. Stattdessen müssen die Schützen die Unterführung in Höhe des Penny-Marktes nutzen. Und: Zu den Seiten wird eine bessere Absicherung durch die Schützenpolizei notwendig sein, da Vollsperrungen der Straßen vermieden werden sollen. So würde der Verkehr einspurig die Schützen passieren – „das haben wir aber auch in der Vergangenheit gut in den Griff bekommen“, hieß es von Seiten der „Schüpo“. Letztlich gelte es, sowohl den gesetzlichen Regelungen als auch der Tradition gerecht zu werden – und das werde auch bei diesem Schützenfest gelingen.

Der einstündigen Debatte um die Sicherheit der Züge folgte die Abfrage der beteiligten externen Helfer, die neben der Polizei ebenfalls die Sicherheit gewährleisten sollen: Ob Deutsches Rotes Kreuz, Feuerwehr oder auch der KKSV, der den Schießstand betreut – alle Seiten gaben „grünes Licht“ fürs Fest. „Von uns aus kann´s losgehen“, war da zu hören. Wenngleich Oberst Achim Freyer andeutete, das letzte Verträge noch unterzeichnet und etwa noch eine Kapelle engagiert werden muss. Alles in allem freut auch er sich jedoch auf ein abwechslungsreiches Schützenfest – das am Sonntag ein echtes „Schmankerl“ für die Besucher bereit halten soll, wie Freyer schon jetzt ankündigte.

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