Vorbereitung auf den Ernstfall

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25 Fahrzeuge und 140 Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreis trafen am Samstag am Gerätehaus in Willertshagen ein. Von dort fuhren sie zu einer Großübung in Siegen, bei der ein terroristischer Anschlag angenommen wurde. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Wer am vergangenen Samstagmorgen am Feuerwehrgerätehaus Willertshagen vorbeigefahren ist, könnte sich verwundert die Augen gerieben haben: Ein Großaufgebot mit insgesamt 25 Fahrzeugen und 140 Einsatzkräften zog die Aufmerksamkeit auf sich.

Die Einheiten aus elf verschiedenen Gemeinden im Märkischen Kreis sammelten sich hier, um im geschlossenen Verband nach Siegen zu einer Großübung der besonderen Art zu fahren. Es gehe darum, die Koordination der Einheiten des Regierungsbezirks Arnsberg im Falle eines terroristischen Anschlags zu proben, informierte der stellvertretende Wehrleiter der Feuerwehr Meinerzhagen, Ulrich Blumenrath, über die Hintergründe.

Beim angenommenen Szenario seien nach einem Anschlag neben Teilen der Ortschaft Siegen-Geiswald auch Anlagen der Deutschen Edelstahlwerke betroffen. Ziel der Übung sei es, das Hilfskonzept des Regierungsbezirks Arnsberg für Ausnahme-Situationen und die Zusammenarbeit der Blauröcke mit den Bereitschaftsführungen verschiedener Bereiche des Regierungsbezirks zu proben.

Auf dem Werksgelände der Edelstahlwerke erwarteten die Einsatzkräfte Aufgaben der Brandbekämpfung, Menschenrettung, Technische Hilfeleistung und Löschwasser- sowie Notwasserversorgung. Bevor alle sich an die Arbeit machten, konnten sich die Männer und Frauen am Sammelpunkt in Meinerzhagen mit Lunchpaketen und kühlen Getränken stärken. ▪ ps

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