Kein Shopping ohne Virenschutz

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Die Maskenpflicht wurde am Montag im oberen Volmetal sehr ernst genommen. 

Meinerzhagen/Kierspe -Problemlos gestaltete sich am Montag in Meinerzhagen und Kierspe die NRW-weite Einführung der Mundschutzpflicht, die beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt.

Dies ist jedenfalls das Bild, das aufmerksame Beobachter an vereinzelten Stellen in den Innenstädten der beiden Kommunen im oberen Volmetal gewinnen konnten. Es ging vernünftig und gesittet zu. Die Kunden hielten sich an die Pflicht des Schutzes von Mund und Nase. 

Die Umstellung von dem bisherigen Gebot auf die nun geltende Pflicht machte sich deutlich bemerkbar. Hielt es sich während des Gebotes noch die Waage, so waren in den Geschäften am Montag ausschließlich Kunden mit Mundschutz zu sehen – und dieser in verschiedenen Ausführungen: sei es Atemschutzmaske, Stoffmaske, Schal oder auch FFP2-Maske. Von Ausnahmen, in denen Personen ohne Mundschutz ein Geschäft betreten wollten, wurde nur in sehr wenigen Einzelfällen berichtet. Entsprechend sei diesen Personen der Zutritt zum Geschäft verwehrt worden, woraufhin sich diese auch sogleich einsichtig gezeigt hätten. 

Das Volmetal trägt Maske 

Zur Einführung der Mundschutzpflicht gibt es bekanntlich allerorten unterschiedliche Ansichten – so auch bei den Volmetalern. Freilich generell befürwortet wird der Schutz von Mund und Nase als Sicherheitsmaßnahme für die Gesundheit, sowohl zum eigenen als auch zum Wohle aller. Kritisiert wiederum wurde vereinzelt, dass die Pflicht in Nordrhein-Westfalen nicht schon vorher eingeführt wurde. Skeptisch wurde sich auch dahingehend geäußert, dass unklar sei, ob und wenn ja welche Form des Mundschutzes nun tatsächlich helfe. Zu diesem Punkt sowie auch generell zum Thema Corona seien sich Virologen und weitere Gesundheitsexperten häufig uneinig, wurde kritisiert. Dies verwirre die Bürger vielmehr als dass es ihnen helfe. Ein weiterer genannter Kritikpunkt: das in machen Punkten uneinheitliche Vorgehen der Bundesländer.

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