Eine Villa für (fast) jeden Zweck

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Aus der Villa ist inzwischen ein Schmuckstück geworden.

Meinerzhagen - Es ist gerade einmal einen Monat her, seit die Villa im Park nach umfangreicher Renovierung als sozio-kulturelles Zentrum „oben an der Volme“ eröffnet wurde. Und schon jetzt kann Katharina Suerbier ein erstes und durchweg positives Fazit ziehen.

Die Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins ist auch mit der Vermarktung des Hauses beschäftigt. Dass viele Bürger, Institutionen, Vereine und Verbände Interesse zeigen, ist für die Einrichtung sehr wichtig, schließlich müssen die laufenden Kosten erwirtschaftet werden. Daher ist Katharina Suerbier erleichtert, dass es „gut läuft“: „Unser Ziel ist es, kostendeckend zu arbeiten. Das scheint zu gelingen. In einer Woche hatten wir beispielsweise fünf Veranstaltungen, in der darauf folgenden drei. Und das waren keine Ausnahmen.“ 

Was Katharina Suerbier mit „Veranstaltungen“ umschreibt, sind Buchungen aus den unterschiedlichsten Anlässen. Privatkunden, die im stimmungsvollen Ambiente heiraten, Geburtstag oder Konfirmation feiern möchten, Unternehmen, die hier Mitarbeitertagungen oder Produktpräsentationen ausrichten, Kurse in der Erwachsenenbildung, Lesungen, Ausstellungen, Seminare, Kurse, et cetera – beinahe alles ist in der Villa möglich. Bei den Preisen, die Mieter zahlen müssen, sei bewusst moderat kalkuliert worden. Katharina Suerbier: „Eine feste Preisliste gibt es dabei aber nicht. Die Miet-Kosten sind individuell. Sie richten sich nach den persönlichen Wünschen. Möchte ich Stehtische? Welche Räume brauche ich? Will ich die Küche nutzen? All das spielt unter anderem eine Rolle.“ 

Doch das ist noch nicht alles, was die Villa zu bieten hat: Sowohl Privatleute als auch Vereine, Firmen oder andere Kunden können beispielsweise die Bühne „einpreisen“ oder eine Bildschirm-Nutzung inklusive des Moderationspaketes mit entsprechender Technik anfordern. Sogar ein DJ kann vermittelt werden. Ein weiterer Service: Der Standesbeamte kommt zu den Trauungen vom gegenüberliegenden Rathaus auf Wunsch in die Villa. Und wenn es danach zum geselligen Teil übergeht, steht die voll ausgestattete Küche zur Verfügung oder es kann ein Caterer gebucht werden. Der Kunde ist König und hat die Qual der Wahl.

Ein wichtiger Baustein in Sachen Vermarktung ist auch die neue Internet-Präsenz, auf der sich jeder Interessent umfassend informieren kann. Die Webseite ist erreichbar unter der Adresse villa-im-park-meinerzhagen.de. Suerbier: „Dieses Angebot ist jetzt Teil unseres Marketingkonzeptes. Ohne das Internet kommt man heute schließlich nicht mehr klar.“ 

Online lässt sich viel über die Villa erfahren: Die Geschichte des traditionsreichen Hauses, Veranstaltungsmöglichkeiten, kulturelle Events oder der Bereich Catering und Dekoration – was alles möglich ist, kann nachgelesen werden. Und auch die Räume und die zur Verfügung stehende Technik sind erläutert. Über die Homepage lässt sich auch eine Anfrage formulieren. 

Nach Fertigstellung aller Maßnahmen wurde die Villa an die eigens gegründete Stiftung Villa im Park übergeben, die den Betrieb des „Hauses der Kultur“ übernehmen wird. Dem Stiftungsvorstand gehören Matthias Scholand, Oliver Drenkard, Michael Berkenkopf, Roman Kappius und Katharina Suerbier an. Dieses Gremium ist ebenfalls in die Vermarktung eingebunden. „Der Vorstand versucht, diesen Aspekt voranzutreiben“, formuliert Katharina Suerbier.

Die Villa ist konzipiert als sozio-kulturelles Zentrum für die vier Kommunen „oben an der Volme“, also Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle. Gibt es denn bereits Anfragen aus der Nachbarschaft? „Ja“, freut sich Katharina Suerbier., die allerdings auch glaubt, dass die Villa erst einmal im Bewusstsein der Volmetaler ankommen muss. „Aber das wird sich sicherlich recht schnell in diese Richtung entwickeln“, blickt die Marketing-Expertin positiv in die Zukunft.

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