Vielseitiges Konzert zum „50-Jährigen“ der Musikschule

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Klassische und zeitgenössische Musik präsentierten die rund 40 Musiker aus Saint-Cyr-sur-Loire unter der Leitung von Véronique Gailat am Samstagabend beim Konzert in der Stadthalle, zu dem sie bereits am Freitag angereist waren.

Meinerzhagen - Mit einem gemeinsamen Konzert des Jugendblasorchesters und des Fun-Orchestras der Musikschule Volmetal sowie des Blasorchesters der Musikschule der Partnerstadt Saint-Cyr-sur-Loire endete am Samstag ein kurzer Besuch, zu dem sich die französischen Gäste am Freitag auf den Weg an die Volme gemacht hatten.

Während ihres Aufenthalts waren sie in Gastfamilien untergebracht. Die knapp bemessene Zeit reichte nur für einen Besuch der Attahöhle, denn am Samstagnachmittag standen Proben für das gemeinsame Konzert auf dem Programm.

„Viel Zeit und Energie wurde in die Vorbereitung dieser Veranstaltung im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Musikschule investiert. Zahlreiche Telefongespräche wurden geführt, E-Mails ausgetauscht. Unsere Städte rücken immer näher zusammen, und bei einem solchen Besuch können weitere Bande geknüpft, Fundamente für Freundschaften gelegt werden, die nicht nur den Alltag beleben, sondern auch den Gedanken der Völkerverständigung erneuern, der sich gerade heute immer wieder beweisen muss“, sagte Bürgermeister Jan Nesselrath, der die Musiker, ihre Begleiter und Francine Lemairé, St. Cyrs stellvertretende Bürgermeisterin, auch zuständig für die Pflege der Städtepartnerschaften, in der Stadthalle begrüßte.

Lemairé dankte für die warmherzige Aufnahme in der Volmestadt und überbrachte Grüße von Bürgermeister Philippe Briand. Sie hoffe, dass die starke Bindung der beiden Städte Bestand habe. Die Offenheit für andere Menschen sei eine Grundvoraussetzung für die Zukunft Europas.

Eingestimmt auf das Konzert wurde das Publikum vom Jugendblasorchester, das schon seit 1966 besteht, sich aber ständig verjüngt. Erst zehn Jahre alt sind aktuell seine jüngsten Mitglieder. Unter der Leitung von André Becker spielte es zum Auftakt „Something stupid“, 1967 ein Nummer-Eins-Hit in den USA und Großbritannien, damals gesungen von Frank Sinatra und seiner Tochter Nancy. Es folgten weitere bekannte Stücke sowie ein Medley mit Abba-Hits.

Dann gehörte die Bühne dem rund 40-köpfigen Orchester aus St. Cyr, dass mit klassischer und zeitgenössischer Musik seine ganze Bandbreite präsentierte. Es spielte unter der Leitung von Musikschulleiterin Véronique Gailat, die den Taktstock bei einem Stück an Claude Millec weitergab. Besonderen Applaus gab’s für ein Paukensolo von Florine Durand.

Mit Jazz, der mit viel Spielfreude vom Fun-Orchestra, das seinem Namen alle Ehre machte, vorgetragen wurde, begann der zweite Konzertteil. Benjamin Degen dirigierte unter anderem Stücke von Count Basie, Miles Davis und Charlie Parker, wobei zahlreiche Solisten immer wieder Zwischenapplaus ernteten.

Mit drei Stücken, die von allen Musikern gemeinsam präsentiert wurden, wobei sich die Orchesterleiter am Taktstock abwechselten, klang das Konzert aus. Bürgermeister Jan Nesselrath überreichte den Lehrkräften der französischen Musikschule zum Abschied Geschenke. Am frühen Sonntagmorgen traten die Gäste dann ihre Heimreise nach St. Cyr an.

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