Adventsbasar im Wilhelm-Langemann-Haus

Auch in diesem Jahr war das Angebot an handgefertigten Accessoires beim Adventsbasar groß.

MEINERZHAGEN ▪ Wer Handgemachtes mit dem besonderen Etwas liebt und sich gerne Marmeladen, Brot oder Christstollen – nach Großmutters Rezepten frisch zubereitet – schmecken lässt, der war am Samstag beim Adventsbasar im Seniorenzentrum Wilhelm-Langemann-Haus an der Mühlenbergstraße genau richtig.

Foyer und Flur im Erdgeschoss des Seniorenwohnheims hatten sich in einen hübschen kleinen Markt mit Lichterglanz und ansprechend gestalteten Ständen verwandelt.

Bald stellte sich auch die für einen Basar typische Geschäftigkeit ein: Viele Besucher und Angehörige der Bewohner nutzten die Gelegenheit, sich die Angebote zusammen mit den Senioren anzusehen.

„Das ist unser Hauptanliegen“, erklärte die Leiterin des Wilhelm-Langemann-Hauses Monika Besner. „Wir möchten, dass die Menschen zu uns ins Haus kommen und unsere Bewohner hier in vertrauter Umgebung die besondere Atmosphäre des Basars erleben können.“

Während an einem Stand hübsche Holzsterne am dekorativen Seidenband auf reges Interesse stießen, wurden wenige Schritte entfernt erlesene Gaumenfreuden feil geboten: Brot, Stollen, Schmalz, Marmeladen oder Liköre waren gefragt.

Das galt auch für die genähten Getreide-Körner-Kissen, die auf der Heizung „auftanken“ und die wohltuende Wärme dann an Nacken oder Füße abgeben können.

Auch dieses Mal sorgten mehr als 20 ehrenamtliche Helfer in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Hauses dafür, dass der Adventsbasar mit einem ebenso vielfältigen wie ausgefallenen Angebot aufwarten konnte.

Viele Wochen lang wurde fleißig gesägt, geschnitzt, gehäkelt und geplant, um alles pünktlich fertig zu haben.

Natürlich lockten verführerische Gerüche die Besucher wie jedes Jahr auch in den großen Saal, wo deftige Speisen aus der Region angeboten wurden: Grünkohl, Sauerkraut, Kasslerbraten oder Erbsensuppe fanden viele Abnehmer.

Erlös kommt den

Bewohnern zu Gute

Ab Mittag konnten die Besucher sich auch Kaffee und Kuchen schmecken lassen oder am Waffelstand der ehrenamtlichen Helfer einen süßen Nachtisch genießen.

„Der Erlös des Adventsbasar kommt wie immer unseren Bewohner zu Gute“, erklärte Monika Besner. Das Geld werde für besondere Investitionen genutzt, die im Budget des Hauses nicht vorgesehen sind.

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