Villa im Park: Im Frühjahr soll das Schmuckstück strahlen

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Noch ist die Villa im Stadtpark eingerüstet, deutlich erkennbar ist aber bereits jetzt, dass das herrschaftliche Gebäude ein Schmuckstück werden wird. Im Frühjahr soll es bezugsfertig sein.

Meinerzhagen - Vor gut einem Jahr war der Fachbereichsleiter Stadtplanung noch optimistisch: Im Sommer 2018, so sahen es die Planungen damals vor, sollte Meinerzhagens neue sozio-kulturelle Begegnungsstätte bezugsfertig sein.

Im Herbst 2018 ist die Villa immer noch eine Baustelle. Im Frühjahr des kommenden Jahres, so ist es nun vorgesehen, sollen sämtliche Sanierungsarbeiten am und im Gebäude tatsächlich abgeschlossen sein. Mit knapp einem Jahr Verspätung könnte das denkmalgeschützte Haus dann an die Stiftung „Villa im Park“ und damit auch seiner Bestimmung übergeben werden.

Dass der Zeitrahmen nicht eingehalten werden konnte, dafür gebe es mehrere Gründe, erläutert Friedrich Rothaar auf Anfrage. Zum einen hätten die beauftragten Handwerker viel zu tun, sodass es in den vergangenen Monaten mitunter „eng“ wurde bei der Einhaltung der Termine. Und allein die Erneuerung der Fenster sei langwierig gewesen, da es Schwierigkeiten bei der Materiallieferung gegeben habe. Nicht zuletzt seien umfangreiche Abstimmungen mit der Denkmalbehörde notwendig gewesen, um alle denkmalschutzrelevanten Vorgaben einhalten zu können. 

Mehrere Gewerke sind derzeit am und im alten Gebäude im Park in Arbeit, um das Gemäuer wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Etwa zur Hälfte neu mit Schieferbelag eingedeckt sei inzwischen das Dach. Auf dem flachen Mansardendach werde eine Bitumenschicht aufgebracht. In drei Wochen sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Parallel und mit den Dacharbeiten abgestimmt finden an den Außenwänden des Gebäudes die Fassadenarbeiten statt. An den Mauern werden Putz und Farbe aufgetragen, Stuckateure ergänzen und erneuern außerdem die verschiedenen Stuckelemente der Villa. Diese Arbeiten seien zum Teil natürlich auch von den Außentemperaturen abhängig: „Wenn es regnet wie verrückt, kann natürlich nichts gemacht werden“, erläutert Rothaar.

Ende November, so sehen des die Planungen vor, sollen die Außenarbeiten fertig sein, dann soll auch das Gerüst abgebaut werden, das das Haus derzeit noch umgibt. 

Zeitgleich wird auch im Innenbereich gearbeitet. Trockenbau- und Fußbodenarbeiten werden hier derzeit durchgeführt, die Türen werden „extern“ in der Schreinerwerkstatt aufgearbeitet. Schreinerarbeiten – dazu zählt das Aufarbeiten der Treppe und der Fußböden – seien neben den Innenputzarbeiten in den nächsten Wochen ein großes Thema, so Rothaar. Danach stünden die Malerarbeiten an.

„Einige Arbeiten hängen dann – wie immer – noch von der Witterung ab“, gibt der Fachbereichsleiter einen weiteren Überblick. Gemeint sind die Veranda mit ihrem Holzständerwerk und der Wintergarten, wo im nächsten Jahr ebenfalls noch Arbeiten anfallen, ehe Meinerzhagens Juwel im Park dann endgültig bezugsfertig sein wir.

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