Otto-Fuchs-Platz: Jetzt geht´s an den Feinschliff

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Markus Schade (links) zeigte den Ausschussmitgliedern die angedachte Route der Kutschen zum Schützenfest.

Meinerzhagen - Zwei Tage noch bis zur großen Eröffnung des Stadtplatzes – der mittlerweile bekanntlich gar nicht mehr so heißt. Die Schilder, die auf den Otto-Fuchs-Platz hinweisen, sind installiert, die LED-Wand steht, die Leuchten sind installiert. Von alldem und mehr konnte sich jetzt der Bau- und Vergabeausschuss ein Bild machen. Und so manches Detail entdecken, das beim Gang über die zigtausenden Steinplatten schnell übersehen wird.

Was auf die kleine Säule hinter der Bushaltestelle Hauptstraße sicher nicht zutrifft: Ein Knopfdruck genügt und sie spendet durstigen Passanten frisches Trinkwasser. Möglich wurde diese Installation durch das Engagement der Stadtwerke Meinerzhagen, die dafür auf den Verfügungsfonds im Rahmen der Regionale zurückgriffen. Die Stadtwerke haben 50 Prozent der Anschaffungskosten von 6000 Euro übernommen. 

Gestern übergaben Michael Berkenkopf und Petra Gothe von der Geschäftsführung die Anlage offiziell der Stadt, die durch Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar vertreten war. 

Doch es gibt auch zahlreiche Eigenschaften des Platzes, die am Dienstagnachmittag bei der Ortsbegehung erläutert wurden: 

Licht

Fünf Leuchtmasten stehen bereits, fünf weitere sollen folgen. Markus Schade vom Bau-Fachbereich der Stadtverwaltung wies jedoch auch darauf hin, dass die bestehenden Leuchten heruntergedimmt werden sollten, da die bisherige Leuchtkraft nicht erforderlich sei. 

Stromversorgung

Sie ist für die Wochenmarkthändler wichtig und erfolgt durch mehrere ausklappbare Versorgungsstellen. Die Technik für Licht und Wasseranlagen befindet sich unter sogenannten Revisionsschächten an verschiedenen Stellen auf dem Platz.

Sitzgelegenheiten

Sie werden von vielen Bürgern noch vermisst, sind aber bestellt, wie Markus Schade betonte. Vier große Sitzinseln sollen noch installiert werden.

Spielmöglichkeiten

Für die Kinder soll es noch Spielgeräte geben, deren Aufstellung sich aber als komplizierter als zunächst erwartet herausstellt. „Neue Richtlinien sehen Fallschutzmatten unter allen Geräten vor, die beweglich sind“, erklärte Schade. Nun prüfe die Stadt, welche Anlagen installiert werden könnten, ohne solche Matten einbauen zu müssen. 

Gefälle

Das leicht wellige Gelände hat seinen guten Grund, wie Markus Schade und Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar erklärten. Es handele sich um Mindestgefälle, um eine ausreichende Entwässerung zu gewährleisten. Die habe sich beim Stark-regen bereits bewährt, bestätigte Ausschussvorsitzender Volkmar Rüsche (CDU).

Nacharbeiten

Gelbe Kreuze weisen auf Fehler hin: Etwa 1,5 Prozent aller verbauten Steinplatten müssen laut Verwaltung ausgetauscht oder nachbearbeitet werden. Ein üblicher Rahmen, wie Markus Schade erklärte. Mit Blick auf die Masse von zigtausenden Steinen ist aber noch einige Arbeit notwendig.

Schützenfest

Dass in Meinerzhagen auch das Schützenfest bei der Planung eines so zentralen Platzes eine Rolle spielt, verwundert kaum. Und so hat sich die Verwaltung bereits mit der Route der Kutschen auseinandergesetzt, die den Otto-Fuchs-Platz am ersten August-Wochenende befahren werden. „Dazu wird ein Teil des Gerinnes vor der Stadtbücherei abgedeckt, um befahren werden zu können“, erklärte Markus Schade. Eine Probefahrt ist für den 2. Juli geplant. Fahnenmasten an verschiedenen Seiten des Platzes sollen außerdem für die standesgemäß festliche Schützenfeststimmung sorgen.

Kirmes

Mindestens ein größeres Fahrgeschäft wie etwa der Autoskooter soll künftig auf dem Otto-Fuchs-Platz platziert werden. Für das Befahren mit schweren Lasten ist der Platz bestens geeignet: Jede einzelne Steinplatte erfülle dafür die Voraussetzungen und wiege bis zu 85 Kilogramm.

Parkplätze

Neben den vor der Stadtbücherei zur Verfügung stehenden Plätzen ist im Einzelfall bei Großveranstaltungen eine Ausweisung weiterer Plätze durch eine neue Anordnung von Pollern möglich.

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