Mitglieder gesucht – auch für Vorstandsämter

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Der Bezirksvorsitzende Klaus Eckmann (links) richtete einen Appell an die Versammelten, sich verstärkt für Vorstandsämter zur Verfügung zu stellen.

Meinerzhagen - Die Werbung neuer Mitglieder und die zunehmende Schwierigkeit, Vorstandsämter zu besetzten, beschäftigt bereits seit einiger Zeit den Sauerländischen Gebirgsverein (SGV).

Diese Themen wurden auch von den 32 Vertretern der SGV-Abteilungen des Bezirks Volme aufgegriffen, die sich am Samstagnachmittag im Gasthof „Zur Schanze“ zur Herbstsitzung eingefunden hatten.

Nach einer Erhebung des Vereins im Jahr 2012 liegt das Durchschnittsalter der Mitglieder bei über 70 Jahren. Wie aus den Abteilungen verlautete, konnten seitdem trotz intensiver Bemühungen nur wenige neue, jüngere Mitglieder gewonnen werden.

Der Bezirksvorsitzende Klaus Eckmann richtete einen Appell an die Versammelten, sich verstärkt für Vorstandsämter zur Verfügung zu stellen. „Bei der Vielzahl der Themen könnten wir nahezu doppelt so viele Vorstandsmitglieder gebrauchen,“ machte er deutlich. Die Abteilungen Werdohl und Dresel seien kürzlich bereits aufgelöst worden, weil die Ehrenämter nicht mehr besetzt werden konnten.

In Arnsberg mache man sich bereits seit langem Gedanken, wie die Struktur des Vereins flexibler gestaltet werden könne. Dazu seien bereits zahlreiche Vorschläge eingegangen. In diesem Zusammenhang habe der Bezirk Mark den Antrag gestellt, dass eine Kommission diese nun sichten und zur Beratung und Abstimmung unterbreiten solle. „Meiner Meinung nach zielt das auf die Bezirke und Regionen,“ sagte Eckmann. Zur geplanten Neubewertung der vier Gliederungsebenen des Vereins gab Willi Müller, Ehrenvorsitzender und Leiter der Abteilung Meinerzhagen, zu bedenken: „Je größer die Einheit, desto geringer das Interesse.“

Als Höhepunkte im Vereinsjahr erwähnte Horst Eckmann in seinem Jahresrückblick die beiden Feiern zum 120-jährigen Bestehen der SGV-Abteilungen Dahlerbrück und Schalksmühle sowie auch den Bezirkswandertag in Kierspe, der trotz des schlechten Wetters und der deshalb geringen Teilnehmerzahl als Erfolg zu werten sei.

Eine Novellierung der Bezirkssatzung wurde von der Versammlung bei einer Abstimmung mehrheitlich abgelehnt.

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