Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme tagt per Video-Konferenz

Freizeitplätze sind „Volmeschätze“

Die Jahreshauptversammlung des Vereins Regionalentwicklung Oben an der Volme fand online per „Zoom“-Videokonferenz statt.
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Die Jahreshauptversammlung des Vereins Regionalentwicklung Oben an der Volme fand online per „Zoom“-Videokonferenz statt.

Eine Jahreshauptversammlung durchzuführen, ist in Zeiten von Corona und Lockdown ein alles andere als unkompliziertes Unterfangen. Doch das Internet macht’s möglich. Und so traf sich der Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme am Mittwochabend online und hielt seine Versammlung per „Zoom“-Videokonferenz ab.

Volmetal – Vorsitzender Olaf Stelse teilte im Anschluss an seine Begrüßung mit, dass nach dem Beitritt und Austritt jeweils eines Mitglieds die aktuelle Mitgliederzahl 46 beträgt und übergab das Wort an Friederike Schriever und Susanne Neumann. Die beiden Regionalmanagerinnen und Geschäftsführerinnen erläuterten per Bildschirmpräsentation die Kassenlage und den Wirtschaftsplan des Vereins. Zu beanstanden gab es nichts und so beantragten die Kassenprüferinnen Kristina Schmitz und Katharina Suerbier entsprechend die Entlastung des Vorstandes.

Keine Abstimmung

Allerdings: Abgestimmt werden konnte hierüber bei der Videokonferenz noch nicht. Gleiches galt für das Annehmen des Wirtschaftsplanes durch die Versammlung sowie die Wiederwahl von acht Mitgliedern der Lokalen Aktionsgruppe (siehe Infokasten), deren Amtszeit turnusgemäß nach drei Jahren endete. Stattdessen wurden jeweils entsprechende Beschlussvorschläge formuliert.

Grund für dieses Prozedere ist, wie Susanne Neumann erklärte, dass zur Dokumentation eine digitale Signatur notwendig ist. Deshalb erhielten die Mitglieder nach der Versammlung einen Link zu einem Tool, mit dem sie bis zum gestrigen Donnerstag, 20 Uhr, votieren konnten. Den Ausgang der Abstimmungen wird unsere Zeitung in der morgigen Ausgabe vermelden.

Blick auf den Leader-Prozess

Beim Blick auf den aktuellen Stand des Leader-Prozesses konnte Friederike Schriever Erfreuliches vermelden – unter anderem, was Plätze zur Freizeitgestaltung für Jung und Alt betrifft. So sind vier Bauprojekte fertig. Dies sind „Glör 365“ in Schalksmühle, der Allgenerationenplatz Halver-Schwenke, der Aktiv- und Begegnungsplatz Kierspe sowie der Mehrgenerationenplatz Kierspe-Rönsahl. Fast vollendet sind zudem die Neugestaltung des Glörparks in Schalksmühle und der Waldaktivpfad in Meinerzhagen.

Neun Themenwege

Auch der Freizeit- und Naherholungsbeauftragte Ralf Thebrath konnte Positives berichten. Mit acht von neun Themenwegen ist das Leader-Projekt „Volmeschätze“ nahezu abgeschlossen. „Wir haben ein schönes touristisches Projekt geschaffen. Die Resonanzen darauf sind positiv“, freute sich Ralf Thebrath.

Zudem sei das Leader-Projekt „Sagenwelt“ umgesetzt. „Zwei Wochen vor Weihnachten konnten wir das Buch veröffentlichen“, sagte Thebrath. Die Auflage umfasst 1000 Exemplare, von denen die Hälfte bereits verkauft sind. „Zudem haben wir alle Geschichten vertont“, wies der Freizeit- und Naherholungsbeauftrage darauf hin, dass es das Sagenbuch auch als Hörspiel gibt.

Friederike Schriever berichtete im Anschluss, dass im vergangenen Jahr außerdem 16 Kleinprojekte erfolgreich umgesetzt werden konnten. Als Beispiele nannte sie unter anderem den Archivscanner für den Heimatverein Kierspe, die Beleuchtung des Aussichtsturmes in Halver und den Ruheplatz für Wanderer in der Anlage des Kleingartenvereins Meinhardus in Meinerzhagen.

Blick in die Zukunft

Auch auf die Zukunft wurde der Blick bei der Versammlung gerichtet. Susanne Neumann berichtete unter anderem, dass der Aufruf zu den Kleinprojekten für 2021 bereits läuft. Bisher gibt es 23 unverbindliche Projektideen. Die Einreichfrist endet am 14. Februar. Für den 10. März ist eine Sondersitzung der Lokalen Aktionsgruppe zur Auswahl der Projekte geplant.

Das Schlusswort bei der Versammlung gebührte dann noch mal dem Vorsitzenden, der großes Lob äußerte. „Zahlreiche tolle Projekte sind umgesetzt worden“, betonte Olaf Stelse und richtete abschließend „einen herzlichen Dank an alle Beteiligten“.

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