Dorfverein sucht ein Zuhause

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Im Gebäude an der Ihnestraße wäre ein Raum für einen Dorf-Treffpunkt frei.

Valbert - Zuhause gesucht: Der Dorfverein Valbert will mit Unterstützung der Stadt einen Dorfgemeinschaftsraum in Valbert einrichten.

In einem Teil des Gebäudes Ihnestraße 29 (ehemaliges Fotostudio neben der Postfiliale) könnte der Traum von einem Dorf-Treffpunkt Realität werden. 

Anfang Oktober 2016 gab es für die Valberter Dorfgemeinschaft ein bedeutendes Ereignis. Nach zuletzt eher „holperigem“, gastronomischen Betrieb durch wechselnde Pächter kam das endgültige Aus für die Traditionsgaststätte Hültekanne. Kurze Zeit später allerdings kam, angestoßen durch den Eigentümer der Immobilie, auch die Geschäftsidee „Ehrenamtskneipe“ in der HüKa aufs Tapet.

Trotz intensiver Bemühungen, zu einem erheblichen Teil durch den Valberter Ortsvorsteher initiiert, stand am Ende der Überlegungen ein Fazit: Wegen der zu unterschiedlichen Vorstellungen finanzieller und struktureller Art, sollte das Projekt nicht weiterverfolgt werden. So beschreibt es auch in etwa eine aktuelle Vorlage der Stadt für den Rat. Allerdings aus dem Grund, in ihr danach auf die sich derzeit aufgetane Möglichkeit, einen „Dorfgemeinschaftsraum“ an anderer Stelle zu errichten, einzugehen. Dabei werden der guten Ordnung halber gleichfalls die Bemühungen und die Absage an eine eventuelle Sanierung der „Zigarrenkiste“ aufgeführt. 

Letztendlich geht es nun aber um ein anderes Objekt, das durch den erst im September des vergangenen Jahres ins Leben gerufenen Verein „Gemeinsam für Valbert“ ins Visier genommen wurde. Hierbei handelt es sich um eine Teilnutzung des Erdgeschosses in den Räumen des Gebäudes Ihnestraße 29. Zuvor war dort – „Wand an Wand“ mit der Postfiliale – ein Fotostudio untergebracht. Um dessen rund 60 Quadratmeter großen Räume geht es nun. 

In ihnen könnte nach ersten Überlegungen und überschlägigen Berechnungen durch einen Umbau ein Dorfgemeinschaftsraum entstehen. Der Verein hat bereits Gespräche mit der Eigentümerin geführt. Sie steht dem Vorhaben positiv gegenüber. Und auch ein gemeinsamer Termin der Verwaltung vor Ort erbrachte dieselbe positive Einschätzung hinsichtlich der Nutzung. Demnach wären „hierfür die in Leichtbauweise hergestellten Zwischenwände zu entfernen und zusätzlich sanitäre Anlagen herzurichten. Weiterhin müssen Überlegungen zur barrierefreien Erschließung angestellt werden“, heißt es in der Vorlage. Sie enthält weiter den Beschlussvorschlag, den Bürgermeister zu beauftragen, mit der Eigentümerin des Gebäudes Ihnestraße 29 Kontakt aufzunehmen und sich zudem um Fördermöglichkeiten, zum Beispiel aus dem Programm „Dorferneuerung 2019“, zu bemühen. 

Bei einem positiven Ratsbeschluss sollen zunächst hausintern Planunterlagen erstellt und die für den Umbau anfallenden Kosten ermittelt werden. Liegen die Antworten zu all diesen Fragen auf dem Tisch, und fallen sie dem Ergebnis nach „pro Dorfgemeinschaftsraum“ aus, dürften die Valberter selbst wieder am Zug sein. Denn ohne ihre aktive Mitarbeit würde der Wunsch nach einem gemeinsamen „Dorf-Treffpunkt“ wohl noch länger auf sich warten lassen.

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