Verbunden durch die Partnerschaft

Musikalische Partnerschaft: Im Oktober fand in der Stadthalle ein deutsch-niederländisches Konzert statt.

MEINERZHAGEN – Ob musikalisch, sportlich oder schulisch – der Kontakt zwischen Meinerzhagen und den „Städtepartnern“ Saint-Cyr-sur-Loire und Kampen ist aktiv.

So fanden im vergangenen Jahr ein Besuch der Hauptschule Meinerzhagen beim niederländischen Ichthus College in Kampen sowie der Gegenbesuch statt. „Das ist ein besonderer Verdienst der Lehrer der Hauptschule, dass so viele Schüler an dem Austausch teilnehmen“, lobte der Vorsitzende der Ausschusses für Partnerschaften zu anderen Städten und Gemeinden, Helmut Benninghaus, im Rahmen der Sitzung am Dienstag. Im September fand außerdem in Kampen eine Miniolympiade statt. Benninghaus teilte dem Fachausschuss mit, dass diese auch von den Partnerstädten Kampens (Meinerzhagen und Soest) ausgerichtet werden sollen. „Ich habe erstmal gesagt, dass die Hansestadt das Sportfest ausrichten sollte.“ Danach sei allerdings die Volmestadt an der Reihe. Dieser Punkt soll beim Treffen mit der Kampener Arbeitsgruppe in diesem Frühjahr thematisiert werden. Als vierte Begegnung fand im vergangenen Jahr ein Besuch des Stedelijk Orkest und des Stadskoor Kampen statt. Ende Oktober spielten 84 Musiker der Partnerstadt zusammen mit dem Jugendblasorchester und der Bigband des Evangelischen Gymnasiums in der Stadthalle.

Neben den Besuchen der Schülergruppen wird im Dezember eine Kampener Delegation beim Meinerzhagener Weihnachtsmarkt zu Besuch sein.

Drei Begegnungen gab es 2009 mit der französischen Partnerstadt Saint-Cyr-sur-Loire. Neben den gegenseitigen Besuchen der Realschule mit dem College Béchellerie fand Ostern ein Jugendfußballturnier in Saint-Cyr-sur-Loire statt. Für dieses Jahr sind die gleichen Aktivitäten geplant.

„Beim Fußballturnier würde ich mich über eine Teilnahme der beiden Meinerzhagener Fußballvereine freuen. Aus vereinsorganisatorischen Gründen haben vom RSV Meinerzhagen und vom RSV Listertal im letzten Jahr keine Jugendmannschaften am Turnier teilgenommen“, erklärte Bennighaus. Dies sei schade, betonte der Ausschussvorsitzende, denn gerade der Sport könnte über die Grenzen hinaus verbinden.

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