Schnelles Internet für Darmche und Schwenke

Inzwischen sind alle Schaltkästen angeschlossen und das schnelle VDSL steht für die Industriegebiete Darmche und Schwenke zur Verfügung. - Archivfoto: Helmecke

Meinerzhagen - Die Telekom hat die Anschlüsse in Meinerzhagen mit der neuesten Technik ausgestattet. Mehr als 385 Anschlussnehmer – überwiegend in den Gewerbegebieten Darmche und Schwenke – könnten jetzt dank VDSL (Very High Digital Subscriber Line) schneller im Internet surfen, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen, geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Je nach Entfernung zum Schaltverteiler, erreicht die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 50 000 Kilobit pro Sekunde. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom nutze, könne die höheren Internetgeschwindigkeiten buchen.

„Schnelle Internetzugänge sind heute unverzichtbar, deshalb ist der Ausbau dieser Gewerbegebiete wichtig für Meinerzhagen“, sagte Bürgermeister Jan Nesselrath anlässlich des Inbetriebnahmetermins am Mittwoch.

Im Rahmen der Bürgerversammlung am 16. Juli dieses Jahres im Rathaus in Meinerzhagen hatte die Deutsche Telekom über den Ausbau informiert und Fragen der Gewerbetreibenden aus den beiden Gewerbegebieten beantwortet. Wer nun in den Genuss der neuen Technik kommen möchte, sollte sich beim Anbieter über buchbare Produkte und die technischen Voraussetzungen informieren. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt die Telekom mit dem Ausbau der Datenautobahn beauftragt. „Die Telekom treibt den DSL-Ausbau seit Jahren nach Kräften voran“, sagt Reinhard Rohleder, kommunaler Ansprechpartner für den DSL-Ausbau der Telekom. Das Unternehmen habe bundesweit bereits mehr als 4900 DSL-Ausbaukooperationen mit Gemeinden geschlossen. Jedes Jahr investiere die Telekom mehrere Milliarden Euro in den Netz-Ausbau. Jede Stunde wachse das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer. „Das ist eine gewaltige Leistung für ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen, wenn man bedenkt, dass das Verlegen eines einzigen Kilometers Glasfaserkabel bis zu 70 000 Euro kostet.“

Zur Technik

Einfach ein paar Kabel einstöpseln, und schon geht es per DSL wunderbar schnell ins Internet. Aber dahinter steckt eine enorm aufwendige Technik. Auf ihrer langen Reise durch das ganze Telefonnetz, werden die Datensignale von einer Vielzahl von technischen Einrichtungen verarbeitet und verteilt. Dabei wird das DSL-Signal schwächer, je weiter der nächste Knotenpunkt des Telefonnetzes vom heimischen Computer entfernt ist. Damit der Datenverkehr in Darmche und Schwenke ungehindert fließen kann, wurden mehr als 3500 Meter Glasfaser-Leitungen verlegt und sechs Schaltgehäuse aufgebaut. Auf ihnen können die Daten nun rasend schnell per Lichtwellen übertragen werden.

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