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Valberterin spielt kleine Rolle in „Manta, Manta 2“

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Von: Fabian Paffendorf

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Die Wahl-Düsseldorferin und einstige Valberterin Heike Weber arbeitete schon mehrfach mit Til Schweiger zusammen.
Die Wahl-Düsseldorferin und einstige Valberterin Heike Weber arbeitete schon mehrfach mit Til Schweiger zusammen. © Weber

Viel über den Inhalt von „Manta, Manta 2“, ist noch nicht bekannt. Wohl aber, dass jetzt am Film-Set in Dortmund ein Wiedersehen gefeiert wurde mit jenen, die vor 31 Jahren hinter der Kamera standen. Neben Produzent Peter Zenk, Kameramann Roland Willaert und Regisseur Wolfgang Büld war auch die gebürtige Valberterin Heike Weber mit dabei.

Valbert/Dortmund – Die heute 67-jährige Heike Weber wirkte beim ersten „Manta, Manta“ sowie bei weiteren Filmen mit Til Schweiger als Kostümbildnerin mit. Da sie seit einigen Jahren nicht mehr im Filmgeschäft tätig ist, heute als Sozialpädagogin arbeitet, war die Rückkehr an ein Filmset etwas ganz besonders, wie sie erzählt. „Es war total schön, die ganzen Leute von damals wiederzusehen. Ein echt tolles Erlebnis“, sagt sie.

Dass Weber, die heute in Düsseldorf lebt, aber auch viel Zeit mit ihrer Familie in Valbert verbringt, ans Set eingeladen war, hatte sie über den Kontakt zum Lüdenscheider Regisseur Wolfgang Büld erfahren. Ursprünglich sollte nur er in einem Cameo für „Manta, Manta 2“ vor der Kamera stehen, doch Til Schweiger hatte dann die Idee, noch weitere der alten Crewmitglieder mit in seinen Film zu holen. Mitte Juli besuchten dann Peter Zenk, Roland Willaert, Wolfgang Büld und eben Heike Weber das Set. „Weil Til immer sehr spontan ist, durfte ich erst einmal in der Maske Platz nehmen. Da hat man mich hübsch gemacht, sodass ich bei Bedarf auch vor der Kamera einen Auftritt absolvieren hätte können“, erzählt Heike Weber. Leider mussten an diesem Tag aber die Kameras ausbleiben, denn das Wetter machte den Dreharbeiten einen Strich durch die Rechnung.

Am Set gab es auch ein fröhliches Wiedersehen mit den Schauspielern Michael Kessler und Martin Armknecht.
Am Set gab es auch ein fröhliches Wiedersehen mit den Schauspielern Michael Kessler und Martin Armknecht. © Heike Weber

Dem gemütlichen Zusammensein miteinander habe dies aber keinen Abbruch getan. Weil beim Film nun alle Bilder im Kasten sein müssen, die der Drehplan vorsieht, verschob die Produktion den Dreh dann um eine Woche. Der erfreuliche Nebeneffekt: Das Wiedersehen der Crewmitglieder konnte gleich noch mal gefeiert werden – diesmal auch vor der Kamera. Denn wie schon vermutet, bekam auch die Valberterin eine kleine Gastrolle in „Manta, Manta 2“.

Stylistin bei Werbeproduktionen während der Studienzeit

Darüber, was gedreht wurde und welche Rolle Heike Weber im fertigen Film jetzt innehat, darf sie zwar nicht sprechen, aber sie verrät, dass nach dem Drehtag noch für die Crewmitglieder bereits gedrehtes Material der gesamten Produktion vorgeführt wurde. Der fertige Film soll dann aber voraussichtlich erst im nächsten Jahr im Kino zu sehen sein.

Aber wie ist eigentlich ein Mädchen aus Valbert beim Film gelandet? Von 1977 bis 1981 studierte Heike Weber Sozialpädagogik an der Fachhochschule Düsseldorf. „Während der Semesterferien hatte ich schon bei einigen Foto- und Werbefilmproduktionen als Stylistin mitgewirkt. Das Hobby Mode konnte ich da ausleben und damals machte mir das mehr Spaß als soziale Arbeit“, erzählt Heike Weber. Nach ihrem Diplom 1981 arbeitete sie dann weiter als freie Stylistin, unter anderem auch in Paris und New York. Über ihre Arbeiten fürs TV kam sie dann als Kostümbildnerin zum Film. Es folgten Jobs bei Filmen „Der Eisbär“, „Knockin’ On Heaven’s Door“ oder bei den britischen Produktionen, die Regisseur Wolfgang Büld realisierte. 2015 wechselte die Wahl-Düsseldorferin dann wieder in den Job, den sie ursprünglich gelernt hatte. Seither ist sie wieder als Sozialpädagogin beschäftigt. Hauptsächlich arbeitet sie heute mit Kindern, die aus sozial benachteiligten Familien stammen.

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